Ich steig aufs Dach

Ich tummel mich gern im www rum. Am liebsten befasse ich mich dort mit meinen Themen und Gleichgesinnten. Meine bisherigen Spielwiesen waren Twitter und Facebook.
Seit ein paar Tagen habe ich ein andere Plattform am Start.
Unter GC-Dach kann ich vieles vereinen. Neben diversen Gruppen kann ich mich im Chat austauschen, neue Cacherkollegen räumlich zuordnen, mir Bilder und Videos anschauen und schon mal den nächsten Eventbesuch planen. Die Benutzung von GC-Dach ist kostenlos. Das Registrieren ist einfach und die Benutzung überschaubar. Ich gratulliere den Machern und wünsche Ihnen regen Zulauf.

In dem Sinne… Steigt mit aufs Dach!

Alles ist perfekt!?!

Beim Stöbern im www bin ich nachdenklich geworden. Auslöser war eine eigentlich stinknormale Zubehörseite für uns Geocacher. Ich hab mit dem Kopf geschüttelt „Ne, brauch ich nicht, mach ich mir selbst!“. Jetzt kann mal jeder überlegen, was ich wohl selbst machen kann (und sicherlich jeder andere halbwegs normalbegabte Geocacher auch).
Wer Owner sein will, hat sich (meist) ein bisschen Mühe gegeben. Entweder eine schöne Location gesucht oder eine Dose gebastelt oder den Papierkram eigenhändig gedruckt und geschnitten. Und heute? Da wird nix mehr selbst gemacht. Alles kann gekauft werden. Zwei drei Klicks bis zur perfekten Dose? Alles schnell, alles einfach und z.T. preiswert. Oder doch etwa billig?
Bestellungen im zweistelligen bzw. dreistelligem Artikelbereich locken und bescheren uns in die Gegend geworfene Dosen? Oder etwa den Tarnklassiker, der mittlerweile selbst in Baumärkten zu finden ist? Wer jetzt meint, dass ich gegen onlineshops wettere, den kann ich beruhigen. Nein, darum geht es nicht. Die Frage ist:
Brauche ich alles in Perfektion? Ich persönlich verneine vehement. Ich freue mich über das Individualdöschen. Denn hier hat sich jemand ein Mindestmaß an Mühe gegeben.
Aber anscheinend ist es in der Entwicklungsleiter nur eine Stufe nach abwärts. Denn einen Markt gibt es wohl für jeden Schnick und Schnack.

Hitchhiker and bedbreakfaster

Wie gut ist die Community der Geocacher? Was ist alles machbar?
Herr Schatz und ich sind in der Planung für eine Quadtour im Herbst. Ziel ist unklar und über die Schlafmöglichkeiten sind wir uns auch noch nicht einig. Da kam mir ein ganz doofer Gedanke: vielleicht machen wir einfach ne Twitter-Rundreise. Wer uns kennenlernen möchte, läd uns in seine homezone ein. Ich erzähle Herrn Schatz so oft von meiner tollen timeline und was die Community so alles auf die Beine stellt. Welche interessanten Menschen sich unter uns Cachern befinden und welch Kompetenzen in meinem Gefolge zu finden sind. Ich sag lapidar „Vielleicht ist ja ein Schlafplatz für uns zwei drin?“ Ist das unverschämt so zu denken? Und es hier aufzuschreiben? Wahrscheinlich schon, deshalb wird es wohl nur ein Gedankenspiel und Artikel bleiben. Trotzdem gefällt mir die Vorstellung von Cacher zu Cacher zu reisen.
Mal am Rande, der Gast ist in unserem Fall auch gern Gastgeber.

P.S.: Sagt es bitte nicht Herrn Schatz, der sonst wieder sagt „Hast Du das etwa in deinen Blog gesetzt?“ 😉

Wenn man mal nicht kann

Seit Tagen schwächel ich flügellahm zu Hause rum. Da trudelt die Reviewer-Note zu einer meiner Dosen ein. Mist, die hab ich echt lange links liegen lassen. Und gerade jetzt kann ich mich nicht mal eben darum kümmern.
Herr Schatz hat auch nicht die Zeit, um sich dieser Verpflichtung zu stellen.
Da ist eine Mail an den zuständigen Reviewer neben der Archivierung der einzig gangbare Weg (und archivieren möchte ich diese mir ans Herz gewachsene Dose nicht).
Danke, lieber Reviewer! Und für alle, die sonst gerne meckern: ein freundliches, offenes Wort hilft sofort!

Halb so wild, doppelt so schön!

Gestern habe ich mich so über TB-Klauerei aufgeregt, heute sehe ich es mal von der anderen Seite. Sicherlich sind Coin-Diebe, Kurzlogger, Sockenpuppen, grobmotorisch-zerstörerische Kollegen, Blogverreisser oder Grüne-Hölle-Klugscheisser übel, jedoch überwiegt die Zahl von „tollen“ Menschen in der GC-Community.
Sowohl real als auch virtuell kann ich auf einen großen Fundus an Menschen und Erlebnissen zurückgreifen, die mich erfreuen, mich rühren, mich zum Lachen bringen.

Spontan fallen mir Kollegen ein, die mich mit Material versorgen. Die mich als Telefonjoker oder technischer Berater oder Beta-Tester auch nach x Anrufen noch mit einem herzlichen „Hallo meinschatz!“ begrüßen. Die mir bei Wartungsarbeiten helfen oder für mich mal eben vor Ort nachmessen. Die mir Tips geben. Mit denen ich tage- und nächtelang ernsthaft und humorvoll über unser Hobby, aber auch über andere Themen sprechen kann. Die mich aufbauen, wenn ich traurig bin. Die mir den „Marsch blasen“. Die Spaß an dem haben, was ich für die Community mache. Bekannter oder unbekannterweise. Ich erinnere mich gern an den letzten Quartalscacher. Vor Euch allen zu stehen war ein tolles Gefühl.

Egal, ob München, Hannover, Bremen, Dresden oder Hintertupfingen…Dieses Netzwerk von Menschen, die sich sofort ganz viel erzählen können. Uns alle verbindet dieses Hobby. Die Liebe zum Dosensuchen. Ihr macht dieses Hobby aus. Eure Herzlichkeit, Eure Spontanität. Eure Verrücktheit. Euer Charme. Danke Euch allen! Ihr seid klasse!