Das Offensichtliche

Am Samstag war ich seit Ewigkeiten mal wieder zum Dosensuchen unterwegs. Dabei fuhr ich einen Cache an, der laut Listing ziemlich easy sein sollte. Ein Spaziergang quasi. Ich also hin und anstatt in den Suchmodus zu gehen, war ich schon gefühlt beim Finden. Steht da ein kleines Hüttchen an dem so offensichtlich ein Lüftungsklappengedings dran ist. Macht ja hier überhaupt keinen Sinn, denke ich und mache an dem Kasten rum. Viel zu einfach, aber anscheinend gut zugemacht… Dann überkommen mich Zweifel, zumal mir ein Aufkleber einer Firma ins Auge sticht. Hatte ich vorher wohl „übersehen“. Zögern, Blick durch die Glastür ins Innere und dann war es klar. Wie gut, dass ich mich nicht mit roher Gewalt an dem Ding ausgelassen hab, sonst … Puuuuuuh. 

Und das Fazit: Das Offensichtliche ist nicht immer das Richtige!

Das Döschen hab ich schließlich mit offenen Augen ganz ohne Zerstörung finden können.

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„Suchen“ oder „nur Finden“

Munzees sind der neue Trend. Sie bieten sich für urbane Gegenden an. Dort können sie mehr oder weniger flott gefunden und gescannt werden.
Mich beschäftigt die Erwartungshaltung, den Ihr an munzees stellt. Sollen sie kniffelig versteckt sein oder wollt Ihr sie im Vorbeigehen entdecken?

Ich persönlich bevorzuge, wenn ich suchen möchte eine klassische Dose. In Muggelzonen bewege ich mich zum Suchen persönlich sehr ungern. Daher würde mir ein munzee, den man locker im Vorbeigehen capturen kann, besser gefallen, als eine lange Suche. Wenn ich zukünftig munzees deploye (ablege), dann geht es um den entspannten Spaziergang in der Stadt mit einem kleinen Zusatz. Wenn Ihr Lust habt, dann macht bei der Umfrage mit und / oder schreibt Eure Position auf.

Die Tücken eines D1,5

Da liegt ein flotter Tradi (so steht es in der Beschreibung). Den nehme ich mal eben mit. Denkste, aus dem „mal eben“ wird nix. Selbst nach einer halben Stunde gar nix. Bin ich blind? Bin ich einfach nur zu doof für diese Dose? Vielleicht ist sie garnicht mehr da? Genau, sie muss einfach weg sein. Diese verdammten Muggel!

Zu Hause bekommt der kleine, flotte Tradi ein DNF geloggt und wird auf die Watchlist gesetzt.
Kaum einen Tag später trudelt die erst Logmail in den Postkasten. Zwei Stunden später die nächste. Was für ein Schlag ins Kontor. Da ist die Cacherehre doch gekränkt. Das kann doch nicht sein…

Welch Motivation, um sich dem vermalledeiten Döschen jetzt sofort zu widmen. „Schatz ich muss mal eben einkaufen. Bin gleich wieder da!“
Nach einer Stunde ist Frau Schatz wieder daheim, die Laune am Tiefstpunkt, weil dieses Drecksteil sich nicht zeigen wollte.
Soll ich mir ein neues Hobby suchen? Ignorelist? Und wie zum Hohn sind im Postfach wieder Logmails meines „Piece de restistance“, meiner „Dosen-Nemesis“. Ab sofort fahre ich an der Dose vorbei. Ich brauche das Teil nicht. Basta!

Wochen später ein erneuter halbherziger Versuch. Schon lustlos drangegangen. Frei nach dem Motto „den finde ich heute auch nicht“ zur Location. Und……

Gefunden!!! So was von easy. Ein Strahlen umgibt dieses kleine Mistbiest. Es hat mich heute wahrlich angesprungen. Kann das sein??? Egal, die Welt ist schön und alles ist gut.

In dem Sinne ein Hoch auf alle doch noch gefundenen D1,5. Ihr habt keine Chance gegen Beharrlichkeit. Sonst komme ich mit dem Bagger und drehe alles auf Links!