WC – Die neuste Erfolgsmasche

Heute ist es mir passiert! Ich hatte Lust, ne Dose zu suchen. Das ist nichts Spektakuläres, kommt öfter vor. Was allerdings damit zusammenfiel, war ein publish, welches zufälligerweise genau auf meiner heutigen Hunderunde lag. Toll, zwei Fliegen mit einer Klappe, drei Wünsche auf einmal: Bewegung mit dem Hund, einem Hobby nachgehen und ein STF (letzteres ist mir nicht ganz so wichtig).
Und da kam es mir in den Sinn:
In der heutigen Zeit, wo man gerne die eierlegende Wollmilchsau hat, Multitasking zum Kulturprädikat avanciert, die blendende (Geschäfts)Idee:

Unter http://www.buchenundsuchen.de kann jeder Geocacher, sich ein passendes Döschen gönnen. Den Wunsch-Cache. Das geht ganz einfach:
Wunschtag und Koos angeben. Zusätzlich besteht die Option nach D- und/oder T-Wertung zu wählen. Als Bonbon darf die Auswahl nach Cachegröße bzw. FTF als Zusatzfeature nicht fehlen. Soll es also der bequeme Petling im Kleinen Schwarzen auf High-Heels sein oder der anspruchsvoll, baumelnde T5 am Laternenmast? Alles ist möglich, wenn der Preis stimmt. Rabatte gibt es für den persönlichen Powertrail…
Zum Glück ist dies nur Fiktion….Oder? 😉

P.S.: Morgen nehm ich meine zweite Hunderundenvariante… Also bitte, ab 19 Uhr wollte ich los!

Neulich in der Reviewer-Warteschlange

Der kleine Tradi am Wegesrand fand sich am Ende einer laaaangen Schlange wieder. Sein Owner hatte ihn losgeschickt.
„Nanu? Was ist hier denn los?“ fragte er verwundert. Da drehte sich der Multi vor ihm um. „Ach, zum ersten mal in der Warteschleife?“ Der kleine Tradi am Wegesrand nickte. „Manchmal geht es hier schnell, doch oft kann es auch dauern. Meist liegt das an den Ownern, die zu dumm sind, sich an die Richtlinien zu halten.“ schnaubte der Multi und zeigte auf einen Tradi, der zerknirscht von vorne kam und sich hinter ihnen anstellte. „Was ist passiert?“ fragte der kleine Tradi am Wegesrand. „Ach“, jammerte der andere Tradi „mein Owner hat mich in einem Naturschutzgebiet abgelegt.“ „So’n Vollpfosten!“ stichelte der Multi. „Weiß doch jeder, dass das nicht geht. Dein blöder Owner ist Schuld, dass wir hier in der Warteschlange Grünspan ansetzen.“
Plötzlich reihte sich ein Fragezeichen am Ende der Schlange ein. Der kleine Tradi am Wegesrand schaute ihn an, bemerkte aber gleichzeitig, dass der Multi nervös wurde. „Wer ist das?“ fragte der kleine Tradi am Wegesrand. „Sssschscht!“ raunzte der Multi. „Warum?“ flüsterte der kleine Tradi am Wegesrand.
„Sein Owner ist in der Cacherszene total bekannt. Immer hohe D-Wertung und gaaaaanz viele Favoritenpunkte.“ „Oh“ staunte der kleine Tradi am Wegesrand, „trotzdem sieht der hier aus wie jeder andere. Wartend in der Schlange.“ Das hatte das Fragezeichen mitbekommen. „Hab mal ein bisschen Respekt du kleine No-Name-Dose!“ mokierte sich das Fragezeichen.
‚Jetzt weiß ich genau, was Du bist – Hirnschmalzakrobat‘, dachte der kleine Tradi am Wegesrand.
Von vorne war lautes Klagen zu hören. Ein ziemlich imposanter Multi raufte sich die Logbuchstreifen aus und heulte vor sich hin. Der kleine Tradi schnappte „Abstandskonflikt“, „Gewerblicher Cache“ und „endgültig abgelehnt“ auf. „Alles umsonst“ weinte der Multi. „Die vielen Stunden Arbeit.“ Der kleine Tradi bekam es mit der Angst zu tun. Was, wenn er auch abgelehnt würde?
„Da hilft nur der Schönheitschirurg!“ schlug der Multi vor.
„Wie bitte?“ fragte der imposante Multi.
„Ein bisschen umbauen, neuer Name und neues Listing. Aber warte damit ein paar Tage. Dann klappt es bestimmt.“
Zuversicht glomm im Gesicht des imposanten Multis auf und er zog von dannen.
Der kleine Tradi rutschte immer weiter nach vorne. Er stand ja auch schon ne ganze Weile in der Warteschleife. Er träumte so vor sich hin….vom publish, von dem er schon so viel gehört hatte. Der FTF und weiteren Besuchern. Seine ersten Logs….
Jäh wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Ein Event hatte ihn in die Seite gerempelt und wollte sich durchmogeln.
„Heeee Freundchen, so geht das aber nicht. Stell dich hinten an!“ Der kleine Tradi machte sich extra breit. Wäre ja auch noch schöner.
„Du bist neu hier oder?“ fragte das Event. „Wir Events rutschen immer flotter durch!“
„Das ist voll fies!“ Der kleine Tradi regte sich auf, als das Event an ihm vorbeizog und sich siegessicher ganz vorn zum Reviewer begab.
Die Stunden vergingen. Es wurden Tage daraus. Immer wieder wurden Tradis, Multis oder Fragezeichen wieder nach hinten geschickt. Zum Nachbessern. Doch alles hat irgendwann ein Ende. So fand sich der kleine Tradi schließlich an einem Schalter wieder. Er war nervös. Sein Gegenüber ein ganz erfahrener Reviewer. Auf dem Schild stand „James Bond“.
„Der nächste bitte!“ James Bond winkte den kleinen Tradi vom Wegesrand heran. Er begutachtet ihn genau. Murmelte leise vor sich hin, schaute in seine Listen, hakte ab, schüttelte den Kopf, schaute auf, atmete durch und versenkte sich wieder in seine Unterlagen. Schließlich lächelte er den kleinen Tradi vom Wegesrand an, drückte einen Stempel in die Unterlagen und leitete ihn durch die Schranke. „Herzlich Willkommen in der Community. Du bist die 3 Millionste Dose auf Gottes Erdball!“ Alle anderen Dosen hinter ihm reckten sich die Hälse und tuschelten.
Der kleine Tradi am Wegesrand wurde rot. Er war… Wirklich? Doch eh er sich weiter ungläubig umsehen konnte, bekam er ein Badget umgehängt und wurde sanft, aber bestimmt aus der Schlange in die große, weite Cacherwelt geschoben.

Und wir können ihn suchen. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein schönes Osterfest.

Voller Einsatz fürs Team

Wenn man mit Kindern unterwegs ist, gibt es immer was zu lachen. Beim Cachen hab ich schon so oft mit meinem Sohn viel Spaß gehabt. So auch heute…
Wir hatten uns einen Spazierrunde im Park rausgesucht. Terraintechnisch also nix spektakuläres, aber was nicht ist, kann man sich ja selbst organisieren. Eine Dose „The Bridge reloaded“ sollte der Abschluss sein, denn diese Dose lag nah am Parkplatz (im Nachhinein gut so). Ganz gegen meine Vermutung handelte es sich um eine Weide die in Brückenmanier mit ihrer Krone über einen Bach gewachsen war. Laut Koos und meiner Vermutung galt mein Augenmerk allem was in Kopfhöhe war. Mein Junior vermutete die Dose ganz woanders, nämlich am Fuß des Baumes. Dies lag allerdings wie ihr sicherlich vermutet auf der anderen Seite des Wassers. Herr Schatz fotografierte und unser Tim bekam „Flügel“, landete allerdings wegen des schlammigen Untergrundes im Matschwasser.
Ich so zu ihm „Warum hast du das denn gemacht?“ Seine Anwort „Das war voller Einsatz fürs Team!“ Genauu, lachten wir alle und brachen an diesem Punkt die Suche ab. Na warte, Dose, wir kommen wieder. Und zwar mit Wechselsachen, Wathose u.ä.

Going North – oder eine Weihnachtsgeschichte auf TB

Es gibt viele Geschichten rund um Weihnachten. Mal aus der Sicht eines kleinen Waisenkindes oder nach dem Gusto von Mäusen, Enten oder gar Hunden. Warum nicht auch mal was aus dem Leben eines TBs?

Mein Name ist Klaus. Ich bin eine kleine Kuscheltierfigur mit Anhängsel. Nein, ich habe keine Partnerin. Schön wäre es. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich Euch von meiner Mission „Going North“ erzählen. Mein Owner hat aufgrund meiner Ähnlichkeit mit dem großen, bärtigen Mann mich bei GC mit einer Aufgabe betraut. Ich soll um die Welt reisen und soweit es möglich ist nach Norden. Idealerweise zum Nordpol. Die Wünsche an meinen Namensparton nehme ich via note im Gepäck mit. So dermaßen wichtig legte mich mein Owner in ein TB-Hotel. Abreisefreudig gammelte ich drei Wochen drin, weil die Dose disabled war. In dieser Zeit konnte ich mir tausend unflätige Ausdrücke rund um meinen Owner, disabled und mein Schicksal ausdenken. Ich wollte doch unbedingt los…
Im Dunkeln wurde ich aus meinem Dornröschenschlaf gerissen. Abmarsch in die Tasche eines Truckers. „Bingo!“, dachte ich. Bis mir auffiel, dass der Kollege nur italienisch sprach ähm fluchte. Es ging ihm nicht schnell genug in die Heimat. Eines konnte ich der Sache abgewinnen. Mein „Fluchrepertoire“ erweiterte sich ins Bilinguale. Außerdem begapschte mich die gesamte la familia, weil ich doch son dickes, niedliches Kerlchen bin. „Wen nennen die hier dick???“
Ein paar Tage später und einige Tomatenflecken von diversen Pizzen bzw. Pasta-Gerichten mehr (ich lag bei denen auf dem Küchentisch) fand ich eine neue Bleibe am Meer. „Ach jaaaaa, eine Seereise“ hoffte ich. Gedacht – passiert fand ich ein trockenes Plätzchen in einem Seesack. Ich war gespannt, wie ein Flitzebogen, wo ich wohl landen würde.
So muss sich ein Weihnachtsgeschenk in den Händen eines Kindes fühlen. Hin und her geschaukelt, alles duster und dann….. „Oh mein Gott!“ Mich hat ein Mann rausgeholt, der hat ne ganz andere Hautfarbe als mein Owner. Und die Sprache…“jambo…????“ Ich bekam richtig Muffensausen, denn als ich mich umsah, war ich in einer dunklen Hütte und hörte Ziegen. Ich war nur ganz kurz dort. Ein „matwana“ brachte mich in eine große Stadt. Dort verschwand ich im Handgepäck einer netten Dame. Sie war wohl ein wenig aufgeregt, denn mit ihren schweißnassen Fingern knautschte sie mich während des ganzen Fluges.
„Du ahnst es nicht. Bin ich im Himmel“ dachte ich. Rund um mich herum kleine Hamster in Rädern. Die rannten und rannten. Im Hintergrund hörte ich jemanden fluchen. „Na klar, es ist Sonntag und alle müssen ihre Funde loggen.“ Ich war im GC-Headquarter gelandet. Denen könnte ich jetzt was zu Missionen von TBs erzählen, die mal eben so garnicht funktionieren. Ok, ein wenig nördlicher war es ja schon wieder geworden. Jetzt ein wenig mehr östlich….
Verdammt, können die nicht lesen! Ich sollte nach Norden. Nicht so weit östlich. Und Reis? Ne, ne ne der klebte in meinem Bart. Und komische Sitten haben die hier. Essen mit Stäbchen. Aber meine Bleibe hat mir gut gefallen. Dort war den ganzen Tag viel Trubel. Morgens wurde geturnt. In einem Park. Ich machte mir schon Sorgen, dass ich aus der Tasche plumpsen würde. Wer weiss denn schon, was die unter „Kranich“ als Turnübung verstehen. Da mache ich mal lieber den Klammeraffen.
Ich verweilte nicht lange im Osten. Es sollte weiter gehen. Die Zeit arbeitete schliesslich gegen die Mission meines Owners. Ich hatte Glück…
An meinem neuen Aufenthaltsort lag Schnee. „Yeah“, geschafft“, dachte ich. Doch komisch, seit wann riecht es am Nordpol so nach Wodka? Och nö, haben die mich auf Ihrem Event durch die Gegend geschmissen. Fast hätte ich gekotzt. Aber was dann kam…
Ich bin nun verheiratet ;))))))
Ein Cacher, der Listings liest und sich Gedanken macht! Nun war ich nicht mehr allein. Ein Engel wurde mir zur Seite gestellt. Nikki ist wunderschön. Ich verliebte mich auf der Stelle. Mir war es mittlerweile sogar egal, wo die Reise hinging. Wir reisten zu zweit.
Und was für ein Ziel in den Flitterwochen? Ich helfe euch auf die Sprünge. Sommer, Sonne, Palmen und ich bekam ein Baströckchen. Doch bevor wir einen Tauchkurs machen konnten, ging die Reise weiter. Beim einem nächsten Stop konnte ich „Ayers Rock“ aufschnappen.
Bitte lieber Gott mach das es weitergeht. Hier hüpfen seit Wochen nur Kängurus rum. Nix passiert, außer das mein holder Engel zum nervenden Flattervogel wird. Bart liegt unordentlich, Wams so zerknautscht, bin ihr zu muffelig…. Baby was soll ich sagen, wenn es dir nicht passt …
Seit gestern bin ich wieder „on the road“. Mein holdes Engelein verschwand in einer Kindertasche und ich lag wieder im Handgepäck. Der Flug dauerte laaaange. Genug Zeit für eine Zwischenbilanz. Viel gesehen, x Wünsche für den Herren der Geschenke und Rentiere, noch 1 Woche bis Weihnachten. Ich verzweifelte. Das konnte jetzt bestimmt nix mehr werden.
Am Flughafen wurde ich einem kleinen Mädchen gezeigt. Dieses bestaunte mich und sagte „Papi lass uns ihm helfen, seine Mission zu erfüllen!“
Heute ist Heilig Abend und was soll ich sagen via UPS bin ich nach Norden gesand worden. Und zwar zum Postamt des Nikolaus in Grönland.
Eure Wünsche habe ich brav abgeliefert. Sollte ich etwas vergessen haben… schreibt einfach einen Kommentar.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein tolles Weihnachtsfest. Mögen sich eure Wünsche erfüllen.

LCL – Location: Die gehört mir!

Die Welt ist voller Filmdosen. Stetig erhöht sich ihre Zahl. Leider steigen die Möglichkeiten von (guten) Location nicht im selben Maße, sondern hier verhält es sich eher umgekehrt. Aber ich will an dieser Stelle nicht über den Mülleimer bzw. die Regenrinne als Ort der cachenden Glückseligkeit nachdenken. Hier soll es vielmehr um die wirklich spannenden Örtlichkeiten gehen. Parks, Sehenswürdigkeiten, Wälder, etc. die wir alle so schätzen. Leider liegt an solchen Orten fast immer auch schon eine Dose. Für den Fall der Fälle, meint eine unbedoste tolle Stelle, können vielleicht folgende mehr oder weniger aufwendige Aktionen helfen.

1. Einen Platzhalter legen: TicTac-Dose ausschütten, Kassenbon rein und unter einen Stein, Stock oder gar ins Gebüsch bzw. Astloch quetscht.
2. Die Location für andere unattraktiv machen: Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Müll, Glasscherben, Dornen, Hundekot u.ä. sorgen für den Ih-bah-Effekt. Blöd nur, dass man den ganzen Krempel später selber entsorgen muss. Obwohl…. Wie wäre es mit dem Modell „Zwei-Fliegen-mit-einer-Klappe!“ Ein CITO (cache in trash out) und anschließende Bedosung.
3. Mein Freund der Blockwart. Diese Methode ist besonders in urbanen Gegenden hilfreich. Man sucht sich einen aufmerksamen Nachbarn, dem man steckt, dass sich in unmittelbarer Nähe seiner Behausung die lokale Drogenszene breit machen will. Hier sei Aufmerksamkeit und Aktionismus gefragt, um dies zu verhindern.

Diese drei kleinen Möglichkeiten sollen nur ein Anfang sein. In dem Sinne bin ich gespannt, was Euch noch alles einfällt.

Ein Döschen für Joachim

Wer mich über die Netzwerke ein wenig kennt, konnte mitbekommen, dass ich beruflich auf Schloss Bellevue eingeladen war. Dieses Erlebnis hat mich aus unterschiedlichen Gründen sehr beeindruckt. Was das Ganze mit dem Cachen zu tun hat? Ich habe zwischendurch meine Gedanken auf die Reise geschickt und hatte eine Geschichte im Kopf….

Heute ist der Tag. Seit Monaten warte ich und freue mich, habe mich vorbereitet. Koffer gepackt, kleine Recherche, Handgepäck sorgfältig bestückt. Was ist so besonders an diesem Tag? Ich werde politisch wichtigen Boden betreten. Ein bedeutender Ort, zu Gast bei einem bedeutenden Mann. Da muss ich doch, da sollte ich doch, da könnte ich vielleicht….schließlich bin ich Cacherin.

Und genau das wusste wohl das Sicherheitspersonal am Schloss Bellevue auch. Sie nahmen mein Handgepäck besonders unter die Lupe. Schminkutensielen, Kaugummis, Schlüssel, Portemonnaie, Notziblock. Nix Auffälliges. Mit einem Grinsen komme ich aus der Sicherheitsschleuse. Nun muss ich nur noch… Mist. Ich bekomme Gesellschaft. Ein grimmig aussehender Herr mit Sonnenbrille steht neben mir. Seine Geste ist eindeutig: ich sehe dich – in Gebärdensprache. Doch ich wäre keine Cacherin, würde ich mich davon irritieren lassen. Da habe ich doch schon x Muggel erfolgreich ausgetrickst. Ok, der ist zwar nen anderes Kalliber, aber ich liebe Herausforderungen. So mimie ich zunächst die Privat-Papparazi, latsche überall rum ähm natürlich nur bis mir ein weiterer netter Herr Marke Agent X auf die Schulter tippt und verneinend mit dem Finger wedelt.

Berlin 819Innerlich fluchend weiche ich von dannen. Ein Brunnen erweckt meine Aufmerksamkeit, doch bevor ich nur „Dose“ denken kann, steht schon die Sicherheitsfraktion auf dem Schirm. „Was machen Sie da?“ Das ich mich nur abkühlen wollte, haben sie unwirsch geschluckt. An weitere Wasserspielchen ist nun nicht mehr zu denken. Sobald ich mich dem Brunnen nur auf einen Meter nähere, hustet jemand in meinem Nacken. Ok, keine gute Idee.Berlin 750

Ach welch Blumenpracht – falsch gedacht. Es ist nicht ein Herr im Anzug, sondern ein Gärtner, der mich anmault. Nachdem ich ihm Blütenstaub ähm Honig ums Maul geschmiert hab, ob der genialen Bepflanzung, lässt er seine Harke sinken. Aus dem Off erklingt nur „Keine Sorge! Wir passen schon auf!“ Mittlerweile ist das Cache-Verhinderungsschwadron auf 2 Mann angewachsen. Ok ein T5er legen ist hier Schwerstarbeit.

Ob beim Pinkel oder Essen, nie bin ich allein. Egal was ich anstelle, sie erhören die Schlagzahl ähm die Anzahl der Augenpaare. Komme mir fast schon wie ein Promi mit Bodygardtraube vor. Trotzdem grinse ich und halte meine Gefolgschaft auf Trab. Mal hier hin mal dorthin geht die Polonaise. Lustig anzusehen.

Beim Abschied geben mir meine „Bewacher“ mit einem Grinsen die Hand. Schließlich waren sie erfolgreich oder etwa nicht? Wie Cacher arbeiten oft im Team, so geschehen hier. Leider war ein Listing bei GC von vorneherein ausgeschlossen. Wer also die Koos vom schwierigsten T5er haben möchte, schreibe einen Kommentar 😉

P.S.: Diese Geschichte ist abgesehen von meinem realen Besuch auf Schloss Bellevue und der Begegnung mit dem Bundespräsidenten frei erfunden. Nix ist mit Döschen für Joachim 😉