Voller Einsatz fürs Team

Wenn man mit Kindern unterwegs ist, gibt es immer was zu lachen. Beim Cachen hab ich schon so oft mit meinem Sohn viel Spaß gehabt. So auch heute…
Wir hatten uns einen Spazierrunde im Park rausgesucht. Terraintechnisch also nix spektakuläres, aber was nicht ist, kann man sich ja selbst organisieren. Eine Dose „The Bridge reloaded“ sollte der Abschluss sein, denn diese Dose lag nah am Parkplatz (im Nachhinein gut so). Ganz gegen meine Vermutung handelte es sich um eine Weide die in Brückenmanier mit ihrer Krone über einen Bach gewachsen war. Laut Koos und meiner Vermutung galt mein Augenmerk allem was in Kopfhöhe war. Mein Junior vermutete die Dose ganz woanders, nämlich am Fuß des Baumes. Dies lag allerdings wie ihr sicherlich vermutet auf der anderen Seite des Wassers. Herr Schatz fotografierte und unser Tim bekam „Flügel“, landete allerdings wegen des schlammigen Untergrundes im Matschwasser.
Ich so zu ihm „Warum hast du das denn gemacht?“ Seine Anwort „Das war voller Einsatz fürs Team!“ Genauu, lachten wir alle und brachen an diesem Punkt die Suche ab. Na warte, Dose, wir kommen wieder. Und zwar mit Wechselsachen, Wathose u.ä.

Wenn Kinder Caches legen

Seit einiger Zeit sind immer mehr Kinder und Jugendliche, die sich in meiner homezone als Owner probieren. Sie locken an Orte, mit denen sie persönlich etwas verbinden oder von dem sie meinen Interessantes berichten zu können. Erfahrungsgemäß (meiner zumindest) sind hier in erster Linie Dosen zu finden, not more not less. Wenn Pappa oder Mama mitgeholfen hat, wird was Hochwertiges draus (leider keine Faustregel). Und was passiert nach dem Auslegen? Die Kids warten auf „ihre ersten Logmails“.

Und jetzt kommen wir „Großen“ daher. Kritisieren was das Zeug hält, lassen Massenlogs bzw. Shortlogs da. Alles in allem nicht wirklich schön für einen kindlich-jugendlichen Newbie im Haifischbecken der X-Tausend Highclass-Dosen-Finder. Ich finde Kritik generell gut, allerdings sollte sie positiv formuliert werden und konstruktiv sein. Machmal bietet sich dafür eher der direkte Kontakt via mail an.

Meine Bitte: Wenn aus dem Listing ersichtlich ist, dass es sich um einen kindlichen bzw. jugendlichen Neu-Owner handelt, seid nachsichtig und konstruktiv. Wir haben alle mal so angefangen. Manche Dosen von gesetzten Altcachern sehen heute noch nicht besser aus. Bedenkt, diese Neulinge können irgendwann die tollsten Dosen an genialen Locations legen, wenn sie nicht im Keim gefrustet und vergrault werden.

Muggelstrategien V

Es wird Frühling und wir streben alle nach draußen. Zum Suchen, aber auch um Sonne und Natur zu genießen. Mit letzterem sind wir nicht allein. Die Muggeldichte nimmt ebenso zu. Es wird Zeit, ein paar strategische Überlegungen zur Muggelabwehr anzustellen.

Heute beschäftigen wir uns mit den Minimuggels, die mal nicht im Haus vor der Glotze oder dem Nintendo kleben. Ja, genau die aussterbende Spezies (besondern in Ballungsräumen), die im Wald rumlungern, sich dreckig machen, auf alles draufklettern und wirklich überall ihr Näschen reinstecken. Hier gibt es zwei Möglichkeiten auf die ich eingehen möchte.

Erstens: Verlagerung und Nutzbarmachung von kindlichen Bedürfnissen. Hier ein paar Beispiele. „Du, der Eismann parkt drei Straßen weiter und hat ne Werbeaktion. Eis für lau.“ „Ist das dein Fahrrad, was am Waldrand liegt? Da springen grad ein paar andere Kinder drauf rum!“ „Du, ich mache eine Biologieaktion und brauche dringend jemand, der mir beim Müll aufsammeln (nicht wegwerfen) hilft.“
In der Regel dürften diese kleinen Verbalstupser für Bewegung sorgen, Bewegung weg von der Dose.

Zweitens: Diese Methode ist am wirksamsten. MiniMuggel zu MaxiCachern machen, denn genau solche Kinder braucht das Land. Neugierig, agil, beweglich, motiviert. Es macht wirklich Spaß in leuchtende Kinderaugen zu sehen, wenn sie nach langer Suche den „Schatz“ gefunden haben. Kinder spielen gern. Lasst sie einfach mitspielen. Bei der passenden Erklärung des „Spieles“ sind sie eifrig dabei.

Viel Spass mit dem Cachernachwuchs!