Ich steig aufs Dach

Ich tummel mich gern im www rum. Am liebsten befasse ich mich dort mit meinen Themen und Gleichgesinnten. Meine bisherigen Spielwiesen waren Twitter und Facebook.
Seit ein paar Tagen habe ich ein andere Plattform am Start.
Unter GC-Dach kann ich vieles vereinen. Neben diversen Gruppen kann ich mich im Chat austauschen, neue Cacherkollegen räumlich zuordnen, mir Bilder und Videos anschauen und schon mal den nächsten Eventbesuch planen. Die Benutzung von GC-Dach ist kostenlos. Das Registrieren ist einfach und die Benutzung überschaubar. Ich gratulliere den Machern und wünsche Ihnen regen Zulauf.

In dem Sinne… Steigt mit aufs Dach!

Friede, Freude, Dosenklau

Seit ein paar Tagen grummelt es in mir. Zum xten steht die Wartung einer Dose an. Ohne ins Detail gehen zu wollen, wird sie gern gesucht.
Mindestens genau so gerne wird hier was kaputtgemacht oder geklaut. Soll ich es sagen?
Ja! Ich glaube, dass es in diesem Fall nicht einfach nur Muggel waren.
Wenn ein Final gut versteckt ist, kann es nicht einfach so weg sein. Zumindest nicht bei tausend möglichen Verstecken. Und ich rede hier nicht nur von einem einmaligen Glücksgriff.
Genauso ergeht es einem Kollegen, der seit Wochen nachbessern darf. Und das bei hoher D- und T-Wertung.

Wer jetzt nach Vermutungen oder Beweisen fragt, dem sei gesagt:
1. Ich kann nichts beweisen!
2. Der menschlichen Schlechtigkeit sind keine Grenzen gesetzt, aber trotzdem will ich bewusst niemandem etwas so fieses unterstellen.

Es handelt sich hier um den freien Gedankengang einer Ownerin, die echt genervt ist und sich mal Luft machen möchte. Verdammter ************ Mift ******** Drecks********* wenn ich dich erwische, dann ***********. Ver****Dich aus meine homezone Du *******
So, nun geht es mir besser.

Was sind meine Konsequenzen? Langfristig können solche Menschen einem die Ownerschaft madig machen. Aktuell werde ich mir wieder was einfallen lassen und Instand setzen. Hoffentlich hält es diesmal länger.

Wenn Cacher sich (mich) besuchen

Ich bin so froh, dass ich nen Cacher bin…

So vielseitig suchtechnisch unser Hobby ist, so abwechslungsreich sind die Möglichkeiten in den sozialen Netzwerken. In meinen tummeln sich viele, viele Cacherinnen und Cacher rum. Ein absolut nettes Völkchen (ab wem sag ich das?).
Klasse finde ich die Blüten, die meine virtuelle Umtriebiegkeit nach sich ziehen.
Gestern kam Cacher-Twitter- bzw. Twitter-Cacher-Besuch aus dem Kölner Raum. Bekannt unter dem Namen DerGroppi.
Extra nach Schatzhausen ähm Rietberg angereist. Ich tat mein Möglichstes, um den Aufenthalt so angenehm wie nur machbar zu gestalten…
Freudentränen bei der Ankunft, Spontanes Kaffee-Event, Date-Hopping
Manches steuerte das nette Auswärtsteam selbst bei…
Eigene Telefonansage, Besuch von Privathaushalten bei Wirten, Hotelhopping ohne Besucherritze
Tja Ihr Lieben. Diese kleinen Insider reizten gestern die Lachmuskeln (wenn auch einiges nur im Nachhinein).
Wesentlich ist, es ist immer toll, wenn man sich unbekannterweise trifft und feststellt, dass man neben dem Hobby noch so Einiges mehr gemein hat.

In dem Sinne schicke ich mal nen lieben Gruß nach Vogts Männe und sage „Jederzeit wieder!“

Freue mich auf viele weitere nette Kolleginnen und Kollegen, die Familie Schatz besuchen kommen.
Cacher haben sich immer viel zu erzählen.
In dem Sinne, bis Samstag @Berufsgeocacher

Wenn eine gute Idee scheitert…

Vor ein paar Tagen schickte mir mein Kollege Kazuko-Uwe eine Anfrage. Er suchte für eine Art Event-Adventskalender aus den umliegenden Orten Paten. Diese sollten sich einen von 23 Tagen aussuchen und eine entsprechende Lokalität organisieren. Außerdem sollte eine Kleinigkeit besorgt werden und zum Abschluss der Aktion verschenkt bzw. verlost werden.
Mir hat die Idee im Ansatz ohne Detailwissen schon total gut gefallen. Daher hatte ich mich für den 21. Dezember als Paten gemeldet. Eine schöne Locations (von denen es im Kreis Gütersloh so einige gibt) stand für mich fest.
Heute erreicht mich die traurige Nachricht, dass sich nur 9 Paten gefunden haben. Weil dies eindeutig zu wenig ist, scheitert diese gute Idee. Warum?
Sind Kooperationen auf Eventebene nicht gewünscht?
Wird eine gute Idee nicht mitgetragen, weil sie nicht von einem selbst stammt?
Ist Kollegialität nur dann gut, wenn man mal nen TJ oder nen Taxi braucht?
Ich kann an dieser Stelle nur spekullieren. Fest steht, dass uns OWLlern eine nette Idee abgeht.
Wirklich schade! Kooperationen können viel Spass machen. Sowohl im Event- als auch im Ownerbereich.

Kein Gewinnspiel

Schön, dass Du diesen Artikel liest. Ich muss Dir jedoch gleich zu Anfang stecken, dass es hier absolut nix zu gewinnen gibt (außer vielleicht ein paar Minuten Unterhaltung).

Seit ein paar Wochen geistern Gewinnspiele durch die Timeline. Alle sind insofern gut, weil sich Kollegen Mühe geben. Besonders gut hat mir das aktuelle Seelenfangen von LouisCifer gefallen. Ach ne, es war der Höllentripp, das Dosenfischerkonzert in Ulm. Er sponsort eine Freikarte. Wer hier Pech hat, wendet sich an das Team Bashira, die haben noch Fahrkarten.

Mich persönlich reizen solche Aktionen nicht wirklich (gewinnen tun immer die anderen). Ich lese nur davon und bemerke bei mir den Gedanken „Ach, schon wieder eins“.
Kann es sein, dass sich das soziale Marketing durch meine Timeline schleppt? Werbung hat bekanntlich so einiges zu bieten. Ich warte noch auf Vergünstigungscoupons. Vielleicht für ein Event… Nach dem Motto: Ausdrucken, Ausschneiden und die Grillwurst ist 20% günstiger.

In dem Sinne wünsche allen Machern und Teilnehmern viel Glück!
Meine Nicht-Teilnahme erhöht eure Chancen 😉

Bullshit

Kritik in ungefilterter Reinkultur! Für den, der sie so vor den Kopf geholzt bekommt, ist sie das Letzte.

Kritik ist…
… auf jeden Falll nicht nur negativ. Sie birgt die Chance auf Weiterentwicklung, Verbesserung und breitere Akzeptanz.

Kritik passt in Zeiten von Facebook und Co. aber anscheinend nicht mehr in Bild. Gibt es doch nur den „Gefällt mir“-Button. Zu allem den Daumen hoch. Die Alternative ist, sich via Komentar zu outen.

Kritik ist, wenn man dem Kollegen auf die Füße steigt. Also man so garnicht gut. Wo wird Kritik geäußert? Auf Events, in der grünen Hölle und im Listing. Zusätzlich stehen soziale Netzwerke wie Twitter oder Blogs zur Verfügung. Eigentlich ganz viele Möglichkeiten, um an Verbesserungen (gemeinsam) zu arbeiten. Und was machen wir aus dieser enormen Vielfalt? Einige nutzen diverse Kanäle und die direkte An- bzw. Aussprache, um Unstimmigkeiten, verschiedene Meinungen zu klären und Feedback zu geben. Das ist oft ein steiniger Weg. Wer es wagt ist unliebsam, ein Querulant, anstrengend. Aber ehrlich!
Viele Kollegen schreiben oder sagen nichts. Denken im Stillen. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Ist es wirklich so schlimm? Sind wir alle eine Horde von Ja-Sagern, mit einzelnen, wertvollen „Unikaten“ dazwischen? Immer den Daumen hoch?

Ich zitiere einen Kollegen (mk799), der via Kommentar zum Thema „Loggen und Kritik“ folgendes schrieb:
„Hmmm, was macht man da nur? Vielleicht sollten Logs wie Arbeitszeugnisse geschrieben werden, diese sind ja bekanntlich immer wohlwollend formuliert; wahrscheinlich wäre es schon einen eigenen Beitrag Wert oder gar einer eigenen Wissenschaft

Mal ein paar Beispiele:

Der Owner legte mit großen Eifer die Stationen. (=Viel Mühe, aber wenig Sinnvolles)

Die Rätzelstation wusste der Owner intensiv zu vertreten (=Er hat ein übersteigertes Selbstbewusstsein)

Seine Standpunkte stellt der Owner in selbstbewusster Art vor
(=arrogant, anmaßend; besser: Er ist ein selbständige Persönlichkeit, die seinen Standpunkt
vertritt, doch stets in angemessener Weise)

Er ist ein anspruchsvoller und kritischer Geocacher
(= Er ist egozentrisch und nörgelt gerne)

Wir wünschen dem Owner für die Zukunft weiter schone Cacheideen. (=Ironie)“

Also wenn es soweit kommt, dann logge ich nur noch via Standardsatz. Ich denke ein guter Weg für Kritik ist, auf Sprache zu achten. Hilfreich bei der Formulierung ist generell eine Nacht drüber zu schlafen. Dann ist der erste Brast weg. Sachlichkeit ist der Grundtenor! Trotzdem: Vielleicht gibt es ja doch etwas, was positiv erwähnt werden kann. Und wenn es „nur“ die gute Absicht war.
In selbiger wurde dieser Artikel verfasst. Wer also meckert, wird blockiert, ignoriert oder öffentlich gesteinigt (das war Ironie).

In dem Sinne, seid nett zueinander und bleibt (werdet) kritisch. Daumen-Hoch gibt es in unserer Welt massenhaft.