Kraftfvoll ….. Lachen

Ein neuer Stern am Cacherhimmel ist aufgegangen. Ein Powertrail!
Laut Beschreibung kann es wohl etwas dauern, bis man ihn (den Trail) abgearbeitet hat. An einem Tag wohl eher nicht zu schaffen, in die Höhe schnellende Statistik – um nur einige Attribute im Listing aufzugreifen.
Oh ha, denke ich und kratze mich am Kopf, denn der Powertrail umfasst nur 3 Premiummemberdosen und einen Bonus. Das schwenkende Ironiefähnchen reiche ich mal an meine Leserschaft weiter und wünsche allseits viel Spaß beim Powercachen 😉

Umweltschutzaufreger?

Eben stolperte ich über einen Post. Unter dem Titel „Trampelt den Weg frei 1“ wurde auf ein Listing aufmerksam gemacht. Die Frage: Umweltsünde oder nicht? Nach dem Lesen musste ich schmunzeln. Spontan hatte ich diese Geschichte im Hinterkopf:
Wald- und Forstbehörde anno November 2012. Runder Tisch zu möglichen Einsparpotentialen. Weginstandhaltung als Langzeitprojekt in Kooperation mit geocaching.com.

Wie die Situation sich verhält, könnt ihr vor Ort in Augenschein nehmen und dann entscheiden, ob hier Naturschutz angesagt ist oder einfach der Bock mal Gärtner spielen darf.

Schlechtes Gewissen als Programm

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder ein Listing geschrieben. Es war das erste nach einem von vielen GC-Updates. Generell finde ich den neuen Aufbau mit schritthaftem Einstieg gelungen. Doch bevor man die Punkte abarbeiten kann, winkt GC mit dem erhobenen Zeigefinger: In meinem Fall wurde ich daran erinnert, dass ich noch drei Dosen in der Wartungsschleife habe. Frei nach dem Motto „Solltest Du nicht erst…“.
Mein verdutzter Blick hätte sicherlich erheitert. Anschließend verspürte ich Bockigkeit. Ich lass mir doch nicht vorschreiben… Zum Glück ist der Hinweis flott weggeklickt und das Listing nach ein paar Minuten fertig.

Ja, ich gebe es zu: Ich hatte ein schlechtes Gewissen und eine Dose hab ich mir prompt zur Instandsetzung nach Hause geholt. Ziel erreicht Groundspeak!

Wer liest eigentlich noch?

Genau das frage ich mich? Wenn ein neues publish rausgeht, sind die ersten schon unterwegs. Von den Infos im Listing werden nur Fragmente wahrgenommen. Zeiten, Achtung, Muggel oder sonstige Hinweise sind schlicht und einfach egal. Nach mir die Sintflut. Hauptsache ich stehe im Logbuch. Am besten als Erster.

Die schlechte Presse ist vorprogrammiert:
Und ist der Ruf erst ruiniert, wühlt der Cacher im Vorgarten ganz ungeniert!

Aber ein solches Verhalten legen nicht nur FTF-Jäger an den Tag. Wo was gelegt ist, muss man als Cacher schließlich erfolgreich sein. Entweder ein Fund oder die Dose ist gemuggelt, was sie in einer recht kurzen Zeit bei derart auffälligem Verhalten auch ist. So was freut jeden Owner. Selbst Schuld, wenn man in muggelreichen Regionen einen Cache der tausend Augen legt? Jein, denn Augen sind irgendwann geschlossen oder ich muss meine Tarnung optimieren.
So macht es keinen Spaß, etwas zu legen. Locations sind ratz fatz verbrannt.

Wenn ich mit Jugendlichen cachen gehe, bringe ich ihnen den Verhaltenskodex bei und bin Vorbild. Erst mit den Augen – und zwar im Listing!
Owner haben sich in der Regel etwas dabei gedacht, wenn sie Hinweise zu Sperrzeiten oder Verhaltensregeln vor Ort geben.

Minimalismus oder wie schreibe ich ein listing?

Gestern nacht rappelte es in meinem Postfach. Eine Serie mit 14 Dosen direkt in Schatzhausen. Neugierig schaute ich ins Listing. Klong… Kinnlade unten. Die Beschreibung war wortwörtlich einsilbig. Leitplanke, stand da da. Bitte was?
Es dauerte nicht lange, da hatte der erste Kollege schon ne Note geschrieben. Ein Hint ist etwas anderes als eine Beschreibung. Hier besserte der Owner nach. Allerdings fehlte nach wie vor eine Beschreibung.
Heute ist Familie Schatz die gelegte Runde abgefahren.
Es tut mir wirklich leid, dass der Owner bestimmt was anderes als Logs wie „Gefunden“, Copy&Paste oder „Danke“ erwartet. Bei dem, was das so liegt und wie es da liegt, kann man aber einfach kaum was anderes schreiben.

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Joghurtdosen eignen sich nicht! Genau so wenig wie dieses Exemplar.

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Der Owner ist mit knapp 200 Funden nicht mehr wirklich ein Newbie, aber so wie gelegt bzw. beschrieben wurde, wäre eine Hilfestellung besser gewesen.
Es wundert mich, warum der Reviewer den Owner nicht auf die Fehler aufmerksam gemacht hat.

Fazit : Wer was legt und sich nicht sicher ist, ob das Listing ausreichend ist, sollte mehr als ein Wort schreiben! Wer niemanden hat, der mal drüberschauen kann, darf mich gern anmailen.

Trotzdem hat Familie Schatz die Runde sehr genossen, da sie abseits von ausgefahrenen Pfaden ist. Und insgesamt 20 km waren ein schönes Tagespensum. Fragt unseren Junior 😉

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Bitte was? Verstehe ich nicht!
Aber ich sollte es verstehen können, um
Erfolg zu haben. Gemeint sind Listings. Herr Schatz und ich planen eine Tour nach Holland. Dort wollen wir auch das ein oder andere Döschen erwandern. Hatte mir bis dato darum keinen Kopf gemacht, weil ich des Englischen mächtig bin.
Leider sind die Listings in z.B. den Niederlanden nicht in Englisch. Schade, denn somit werden Multis nicht machbar sein, weil nix verstehen!
Tradis sind machbar, aber dann ohne den Hint bzw. Logleserei (falls garnichts hilft).
Und die Konsequenz? Globalisierung für Listings! Werde meine Listings mit einer englischen Kurzversion versehen, damit es Kolleginnen von nah bzw. fern leichter haben. Ein relativ geringer Aufwand für mich als Owner und ein großer Schritt in Richtung Teilhabe.

In dem Sinne…
listings should be helpful for everyone 😉