Hmpf 

Da will ich mal eben (schon verkehrt) schnell (erst recht verkehrt) einen neuen Tradi in der homezone einsammeln (hypermega verkehrt). „Verlassenes Bänkchen“ und D1 zum Feierabend. Ach ich fahr erstmal einfach so zu dieser Bank und schaue mich um, denke ich.

 

Vor Ort ekel ich mich und schaue mich widerwillig um. Nix. Na gut dann doch mal mit Koos. 233 m Abweichung. Okay, hier bin ich komplett verlassen und verloren. Gut so denn außer Müll und Exkippen ist hier nichts.  

Auf zum wirklichen „Verlassenen Bänkchen“, an der ich auf dem Hinweg stumpf vorbei geradelt bin. Jetzt bin ich ja da. Und auch nach 15 Minuten bin ich noch da. Zu blind? Zu blöd? Nachdem ich mich rückversichert habe, war klar, dass dieses Döschen die Location verlassen hat. Somit passt der hint „Der Name ist Programm“. 

Also keinen Fund. Oder doch? 🙂

 

 

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Die seltsame Reise einer Hasen-Coin …

… es war einmal … so beginnen meist Märchen.
Nur ist dies kein Märchen, nein, das ist eine wahre Geschichte.

Vor nicht allzu langer Zeit kaufte eine Cacherin aus Paderborn eine drei Hasencoin.
Ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin aus Hamburg, ebenfalls Cacherin.
Da die beiden so öfter in Paderborn auf Dose suche waren sollte das das passende Geschenk sein.

Die Coin schön verpackt ein paar Kleinigkeiten, dazu noch eine Karte, fertig war die Überraschung. Nur noch schnell zur Post, so konnte das Packet samt Coin nach Hamburg versendet werden.

Tage vergingen, endlich, der Geburtstag, ein Anruf in Hamburg war etwas enttäuschent, kein Wort zum Packet, nichts über die Hasencoin? Komisch?

War die “Schneckenpost” so langsam??

Eine Woche später, man …. äh … Frau telefoniert, kein Packet angekommen?
Verschwunden? Geklaut? Wech?
Konnte das wirklich sein? Kaum zu glauben, aber die Coin blieb verschwunden.

….ein Jahr später…
Email aus Hamburg:
Treff mich gleich mit einem befreundeten Cacher, er hat in Berlin auf einem Flohmarkt eine Hasencoin gekauft, klasse oder?

In Paderborn dachte sich die Cacherfreundin, verrückt wenn das DIE Coin wäre.
So schickte man eine Mail zurück :
…. sag mal ist die Coin aktiviert ? Wie lautet die Nummer? Hier das war die Nummer deiner Coin.

Beide dachten sich nichts dabei, wäre ja verrückt.

War das nun Zufall oder höhere Gewalt? Wer weiß das schon …
…. Fakt ist allerdings die Nummer passte.
Die Coin vom Flohmarkt aus Berlin war die Coin die nie im Hamburg ankam.

Die Coin liegt jetzt im Schrank in Hamburg und darf dort bewundert werden.

Märchen werden also doch wahr … manchmal …. und wenn man fest daran glaubt.

Mein Dank geht an Kleine Hexe Lilly für diese schöne Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Tabus beim Cachen – Part 1

Es gibt bei unserem Hobby „heiße Eisen“, also Themen, über die man nicht spricht. Das macht man einfach nicht, wird in manchen Runden geäußert. Oder, das war schon immer so. Wehe dem, der sich mal positioniert. Dinge direkt ausspricht. Es anders macht. Aus Angst vor dem shitsorm lieber schweigt und brav in der Herde mitläuft.

So, meine lieben Leser… Ich mach dann mal den Anfang: Ich habe es getan! Ich bin mir sicher, dass ich dabei nicht die Einzige bin. Ich bin auf die Reaktionen gespannt…

Ich habe besserversteckt!!!

Jetzt ist es raus. Ja, genau das habe ich getan. Grad eben. Ich fand eine Dose, die schlecht versteckt war. Ich habe nicht, wie das gern gemacht wird, zusätzliches Tarnungsmaterial geklaubt, sondern die Dose an einen anderen Platz gelegt. Vielleicht sollte sie auch genau dort sein, denn ein Petling mit Magnet, sollte schon in Eisennähe pappen, anstatt in Bodennähe in ein Loch gequetscht zu sein. Was also tun? Mein Cachergewissen sagte mir „Genau da hin zurück, wo du es gefunden hast!“. Der gesunde Menschenverstand meldete „Quatsch, da sieht das jeder!“ Ein Interessenkonflikt, bei welchem der Geist gesiegt hat.

Ich bin der Meinung, dass es natürlich nicht sein darf Dosen willkürlich woanders zu platzieren, sondern ich als Sucher in muggelgefahrlaufenden Einzelfällen im Sinne a) des Owners und b) der cachenden Community intervenieren darf. Dem Owner erspare ich auf die Weise eine gemuggelte Dose und uns allen ein Rumsuchen für dumme Nüsse.
In meinem Fall haben sich die Koos nicht verändert. Die Dose ist nun einfach etwas höher angebracht. Besser halt!

Und jetzt kommt Ihr…. Eure Meinung ist gefragt!

Schmerzgrenze

Ich tue ja vieles, um ein Döschen zu bekommen, aber irgendwann ist für mich auch Ende im Gelände. War eben mit Else auf Tour. Was Flottes, vermeintlich einfache Tradis. Am Ziel angekommen saß ein älterer Herr auf der Bank. Er schaute mir aufmerksam zu. Nach einigem unauffälligem Hin- und Her war klar, der bleibt da sitzen. So habe ich ihn aufgeklärt. Was er zum Anlass nahm, mir galant zu helfen und mir etwas aus seiner Lebensgeschichte zu erzählen. Wohlerzogen wie ich bin, lächelte ich und stellte ab und an ne Frage. Bis er schließlich sagte, ich sei eine sehr hübsche Frau. Ok, ab dem Zeitpunkt war meine Schmerzgrenze erreicht. Wer weiß, was der noch suchen wollte? Ich beschloss dies nicht rausfinden zu wollen. Der Cache hieß übrigens „Das Tor zum Leben“. Ja, das Leben kann ich mir vorstellen. So logge ich DNF und das Tor bleibt zu. Basta!

Zwei Kracher an einem Tag

Vor ein paar Tagen schrieb ich von meinem DNF-Pech bei einer Dose und dem Fragezeichen, welches ich mit aufgrund von Bauarbeitermuggeln versagt blieb. Und was soll ich sagen…. Tataaaaa, zwei Fliegen auf einen Streich.

Nummer eins bekam diesen Log:
Ein kleiner Drive-In…
Mit großer Wirkung. Und ich bin gleich dreimal hingefahren. Vor Wut am liebsten drübergefahren. Spätestens nach dem 2. DNF. Heute sollte er fallen. Meine Nemesis, mein Piece de restistance, die vermalledeite *******(piiiieps)Dose.
Zur Verstärkung hatte ich Herrn Schatz dabei, um entweder meine Tränen zu trocknen oder mich davon abzuhalten, ein Funkenfeuerwerk per Fußtritt zu entfachen. Alles ging wie immer…. Gesucht, am Kopf gekratzt, umhergeschlendert und dann diesmal ein beherzterer Zugriff als sonst.
Ich gestehe, dass dieser Griff von Herrn Schatz kam. Mir kullerten die Freudentränen und ich schwebte auf Wolke sieben. Ich glaube keine Frau hat sich je so über Geschmeide gefreut, wie ich mich über die mir gereichte Dose.
Danke für diesen Smiley lieber Cacher-Gott und alles was mit septentrio oder serpentino zu tun hat, wird aus dem Hirn verbannt.
Ach ja, Herr Hase du hast noch mehr gelegt… Ich komme wieder!

Nummer zwei war ein netter Mysterie eines ortsansässigen Kollegen. Er bekam diesen Log:
Tatort Rieberg. Wir schreiben das Jahr 2012. Die Kommissarin Frau Schatz hat das Rätsel um die Ereignisse vor Ort schon seit dem publish daliegen. Die Bergung der Dose hob sie sich für freie Tage auf. Die waren nun wegen meiner Krankheit zahlreich. Also mal eben hin und Handschellen angelegt ähm geloggt.
Von wegen! Ich die Verdunklungsgefahr und Fluchtbestrebungen wurden durch Bauarbeitermuggel tagelang verhindert. Zum Glück zahlt sich Beharrlichkeit aus ( und welcher Bauarbeitermuggel arbeitet Samstagabend?)
So konnte dieses Kapitel der Kriminalgeschichte erfolgreich abgeschlossen werden. Akte geschlossen!
Ich bedanke mich für ein tolles Rätsel und eine schöne Location und hinterlasse für weitere Ermittlungen meine Visitenkarte in Form eines blauen Schleifchens da!

Und was soll ich sagen? Danke lieber Cachergott!

Nein, Dir nicht!

Im letzten Artikel habe ich von meinem Muggelerlebnis in Essen erzählt. Ein Leser stellte die Frage, warum ich nicht einfach gesagt habe, das ich Geocacherin bin? Das nehme ich mir zum Anlass, genau diese Frage via Artikel zu beantworten:

Das Geocachen ist ein offenes Geheimnis. Über diverse Kanäle wurde und wird über unser Hobby informiert. Trotzdem möchte ich damit nicht hausieren gehen. Ich lege mir schon im Vorfeld eine gute Ausrede parat, tarne mich als Fotografin oder auch die Ausrede, dass ich eine Aufgabenralley plane gehört zu meinem Repertoire. Wenn alles nicht hilft, habe ich zwei Optionen: Aufgeben oder Outen!!

Im Sinne von Cache-Bestandsschutz habe ich kein Problem, ohne Fund von dannen zu ziehen. Dieses Verhalten wünsche ich mir auch bei der Suche meiner Dosen.
Outen ist ebenfalls kein Problem. Ich kann freundlich und offen erklären, was ich tue.

Aber… Wenn mir jemand dermaßen dumm bzw. unverschämt entgegentritt, dann kann ich „zurückbeißen“. Im Nachhinein fallen mir natürlich tausend tolle Antworten ein. Leider zu spät! Aber eine Entscheidung bereue ich nicht: Unfreundliche Menschen verdienen die Wahrheit nicht. Nö, die sterben dumm!!!