Licht aus

Vorbei, Ende, Kiste zu, Deckel drauf, ex-und-hopp…

für Optische Effekte einen tollen Nachtcache, bei dem sich die Owner viel haben einfallen lassen.

Grund ist die Beschwerde des Jagdpächters bei GC. Da wurde nicht lang gefackelt – ab ins Archiv. Nun schlagen in OWL die Wellen hoch. Geht es jetzt nach den Lost Places den Nachtcaches an den Kragen? Noch mehr Einschränkungen unseres Hobbies? Opencaching als Alternative? Ab in den Untergrund?
Ich kann die Enttäuschung und Wut verstehen. Gibt es Lösungen?

Persönlich bin ich nicht der große Nachtcachefan. Gehe lieber tagsüber, damit ich die Natur mit allen Sinnen genießen kann. Jedoch wundert mich garnichts, wenn ich an meinen Versuch bei Lichtspiele denke. In keiner Disco waren die Blink- und Lumeneffekte größer und der Andrang kolossal. Das ist dann der Preis?

Mir tut es leid für die stillen Genießer, die sich Natur- und Regelkonform verhalten (haben). Unter dem großen Mainstream des Cachens werden wir alle Leiden.

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Von Katzen, Kindern und Komplikationen

Am Wochenende stand nach langer Zeit ein Nachtcache auf der Cacherkarte. Zwei Frauen und zwei Kindern auf den Spuren von Katzen (Catwalk). Der Vollmond und das milde Wetter versprachen gutes Jagdwetter.
Die Ausrüstung ging von Hosentaschenlampe über Drehkurbellampe über Kopflampe bis hin zu meiner neuen Led Lenser P7. Genau so sah es mit den Erfahrungen aus.

Damit haben wir quasi schon zwei K’s abgearbeitet, ab wo waren denn die Komplikationen?
Nummer eins: Garminchen an und nach der Beschreibung gesucht. War nicht auf dem Gerät. Warum auch immer, alles drumherum war drauf. Egal, schliesslich hat der Technikpark der Familie Schatz u.a. ein iPhone zu bieten. Somit war diese Problem gelöst.
Nummer zwei: Mein TJ, den ich mir im Vorfeld zugesichert hatte, war willig zu helfen, aber irgendwie kamen wir bei der Stationsbeschreibung nicht so ganz überein. Egal. Es war wie nett mit ihm zu telefonieren und wir haben trotzdem alles gefunden.
Nummer drei: Alle Stationen gefunden, peinlichst genau aufgeschrieben, d.h. Stationen und Variablen, aber als wir an der letzten Station das Final ausrechnen wollten, hatte ich den Zettel verloren. Nun musste doch der Owner mit den Variabeln aushelfen. Danke dafür!

Fazit: Die Katze konnte aufgespürt werden, die Kinder waren todmüde (die Mamas ebenfalls). Ich glaube, wir haben zwei Newbies mehr. Ich freue mich auf den nächsten Nachtcache, denn die Saison hat begonnen!

Dämonenjagd

Es sind die Geister, die ich rief!
Quatsch Dämonen! Quatsch, ich habe damit nix zu tun, sondern mein Rietberger Kollege Omega1974. Seit Wochen war von ihm wenig zu hören. Seltenst mal ein „pieps“ ans Gefolge. Auf besorgte Nachfrage murmelte er was von „Projekt“ und „Bastelkeller“.
Was Omega1974 in seinem Keller angestellt hat… Dämonen zum Leben erweckt. Eine fiese Bande, die bei Nacht gejagt werden kann. Und das dies kein Spazierganz wird, verrät die D- und T-Wertung. Außerdem warten 16 Stationen und Final auf mutige Jäger. Ich sags ja – Schatzhausen und Umgebung hat spannendes zu bieten. Wer nun neugierig ist, findet hier die Infos.
Die ersten Logs klingen vielversprechend. Herr Schatz hat Blut geleckt und will auf die Jagd gehen.

Und was tut Frau Schatz? Ne Wathose kaufen und Grobi passende „Schuhe“ anziehen. Letzteres ist ein Scherz. So ne breite Schneise ziehe ich für Nacheiferer nicht.
Bis bald im Matsch und bei der Dämonenjagd!

Das leuchtende Herz

Oder eine Gute-Nachtgeschichte fuer eine (Erben) Cachegemeinschaft

Es ereignete sich im Jahr des Herren 2010, da wurde per Vogel den Holden Rittern Frank, Holger, Mikel, Matthias und Chris die Nachricht ueberbracht, dass sich bei Schnee und Eis, einsam im Wald das Herz der Prinzessin Tausendschoen verborgen hielt. Finstere Gesellen hatte es gestohlen, damit die Prinzessin Ihr Herz nicht unachtsam an irgendwelche Mitglieder einer Suchergilde verschenken moege.
Um diese Mission erfuellen zu koennen, war Unterstuetzung unumgaenglich: weitere Voegel wurden an die holde Zahnfee, Odins Herrscherin, Burgfraeulein Wanja und die Schatzmagierin geschickt. Ein Treffpunkt wurde vereeinbart. Mit schnellen Pferden und schwerem Geschuetz wurde das Kampfgebiet in Augenschein genommen.
Auf Geheiss von Ritter Mikel und Odins Herrscherin sollte Ausdauer, Mut und Kampferfahrung erprobt werden. Seit Urzeiten hing im Reich der Teutonen ein goldenes Buch. Wer sich hier einschreiben kann, der ist auch zu Groesserem faehig.
Schweres Geschuetz war notwendig. Zielsicher angebracht verhalf es Odins Herrscherin zu ungeahnten Kraeften. Sie ueberbrachte das Buch der mutigen Gefolgschaft, die sich mit gueldenem Stift (Apotheke Bieler) nicht mit Blut aber aehnlich wirkungsvoller Mischung auf den Seiten verewigen konnten. Danach erprobte sich die Gefolgschaft je nach persoenlichem Koennen. Die Schatzmagierin blieb aussen vor. Via Gedankenkraft konnte sie Ritter Mikel den Baum hinaufschicken.
Nach dieser Mutprobe musste Ambrosia her. Zum Glueck wusste Ritter Frank vom Gasthaus zum goldenen M. Dort besprach die Cachergilde das weitere Vorgehen.
Man hoerte das Herz schon schlagen, ob der Gefaehrlichkeit. Die Pferde wurden gesattelt und ab gings im Sauseschritt in den Teutonen Nachtwald. Duester und unheimlich breitete er sich vor der mutigen Schar aus. Die Fackeln wurden entzuendet und die Buendel geschnuert. Die holde Zahnfee sagte, dass hier die Hilfe ihrer drei Fabelwesen notwendig sein. Sie koennten in groesster Gefahr ob ihres Organes sehr nuetzlich sein. Odins Herrscherin sprach die Zauberworte bei Fuss und Odin wachte ueber uns alle.
Wacker ging es durch den tief verschneiten Wald. Unheimliche Stimmen saeuselten T4 und Scheiss-Schnee, aber die Gemeinschaft des Herzens hielt zusammen. Ritter Matthias entlarfte jedes Taeuschungsmanoever. Ritter Frank warf sich todesmutig in die Untiefen des weissen Monsters, welches uns beharrlich abhalten wollte. Burgfraeulein Wanja wuchs ueber sich hinaus und beleuchtete die Spitze des Zuges. Ritter Chris und Ritter Klapperzahn (Holger) waren sehr gross. Mit gueldenem Stift wurden Zeichen gesammelt. Ritter Mikel erwies sich als Beschuetzer der Zahnfee und der Schatzmagierin. Diese sicherten mit den Fabelwesen den Zug nach Feinde von hinten ab.
Unterwegs traf man ein kleine Schar von Cachern aus dem Reich der Sparrenburg. Einen Teil des Weges meisterte man gemeinsam. Zwischenzeitlich verabschiedeten sich Ritter Andreas, die Herrschaften der Sterne und Ritter van Goudaum eine andere Mission zu erledigen.
Der Wald lichtete sich ein wenig, aber die Gefahr nahm zu. Ein schmaler Steig trennte die Gemeinschaft des Herzens von selbigen. Links und rechts Schluchten. Schreie waren zu hoeren. Helfende Haende retteten vor Schlimmerem. Das Ziel lag vor uns. Das Herz schlug bis zum Halse. Spruenge ins Unbekannte verrsuchten ein letztes Mal einen Keil zu treiben, aber gegen so viel Beharrlichkeit und Mut war nichts zu machen. Leuchtend rot hielten wir das Herz von Prinzessin Tausenschoen in den Haenden.
Nun wollte die Gemeinschaft des geretteten Herzens die Pferde satteln. In dunkler Nacht erhob sich aber der schwarze Drache, lachte hoehnisch und rief schaurig, nach einem Blutopfer. Todesmutig warf sich Ritter Holger mit seinem pinken Helm dem Untier entgegen. Er stolperte… Und schlug hart auf.
Holger erwachte und sah sich um. Jeder Knochen im Leib tat ihm weh. Hatte er getraeumt? Er schaute auf seine Haende. Dort stand in pink… Dies ist die versprochene Geschichte!

In diesem Sinne wuensche ich allen Kolleginnen und Kollegen einen guten Rutsch und der Gemeinschaft des Herzens sage ich „jederzeit wieder!“.