Er schwimmt und schwimmt und schwimmt…

Das mit den trackables ist so ein richtiges Glücksspiel. Da gibt es mehrere Kategorien, in die ein TB geraten kann:

Der Nesthocker:

Er wird in einen Cache gelegt und liegt dort zum Grünspan ansetzen. Warum? Manchmal liegt es an der Beschaffenheit des TBs. Klar, wer will schon kiloschwere, riesengroße Dinge von A nach B transportieren. Richtig, das sind die wenigsten. Manchmal wandern solche Ungetüme durch die Eventgeschichte. Wer es als Owner selbst mal erlebt hat, weiß, wie gerne man solche Sachen anderen aufschwatzt, als sei es das Ei des Kolumbus.

Der Rohrkrepierer:

Er wird vom Owner stolz auf die Reise geschickt und seit dem nimmer mehr gesehen, da der Rohrkrepierer eigentlich nur eine Reise macht. Er wechselt die Kategorie und wird zum…

Der Looser:

Ja, eine wirklich hundsmieserabele Kategorie. Hier wandert der TB in fremde Taschen, Schubladen, Spielkisten, Mülleimer u.a. Wenn er ganz viel Glück hat, wird er per Zufall wiederentdeckt und darf seiner wieder  Bestimmung folgen.

Der Flitzer:

Viele Meilen, viele Hände und alles mit Tempo. Stress pur 😉

Der Dauerbrenner (die Milchkuh, aus der Marketingbranche geklaut):

Die wohl glücklichste Kategorie, denn ein TB dieser Art reist und reist und reist. Manchmal pausiert er für ein paar Wochen, jedoch verfolgt er stetig seinen Weg um den Globus. Mal von Ost nach West, mal von Süd nach Nord.

Habe ich eine Kategorie vergessen??? 

Heute freue ich mich, denn ich habe eine Michkuh, über die ich mich besonders glücklich bin. Es handelt sich um den TB, den ich extra für meinen Sohn auf die Reise geschickt habe. Da mein Sohn immer im internen Familienranking vorne sein wollte (und dies auch eindeutig ist) freue ich mich besonders, dass dieser keine pinke Delphin von Gewässer zu Gewässer reist. Und das schon sein fast 7 Jahren. Schwimm weiter du Milchkuh!

Going North – oder eine Weihnachtsgeschichte auf TB

Es gibt viele Geschichten rund um Weihnachten. Mal aus der Sicht eines kleinen Waisenkindes oder nach dem Gusto von Mäusen, Enten oder gar Hunden. Warum nicht auch mal was aus dem Leben eines TBs?

Mein Name ist Klaus. Ich bin eine kleine Kuscheltierfigur mit Anhängsel. Nein, ich habe keine Partnerin. Schön wäre es. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich Euch von meiner Mission „Going North“ erzählen. Mein Owner hat aufgrund meiner Ähnlichkeit mit dem großen, bärtigen Mann mich bei GC mit einer Aufgabe betraut. Ich soll um die Welt reisen und soweit es möglich ist nach Norden. Idealerweise zum Nordpol. Die Wünsche an meinen Namensparton nehme ich via note im Gepäck mit. So dermaßen wichtig legte mich mein Owner in ein TB-Hotel. Abreisefreudig gammelte ich drei Wochen drin, weil die Dose disabled war. In dieser Zeit konnte ich mir tausend unflätige Ausdrücke rund um meinen Owner, disabled und mein Schicksal ausdenken. Ich wollte doch unbedingt los…
Im Dunkeln wurde ich aus meinem Dornröschenschlaf gerissen. Abmarsch in die Tasche eines Truckers. „Bingo!“, dachte ich. Bis mir auffiel, dass der Kollege nur italienisch sprach ähm fluchte. Es ging ihm nicht schnell genug in die Heimat. Eines konnte ich der Sache abgewinnen. Mein „Fluchrepertoire“ erweiterte sich ins Bilinguale. Außerdem begapschte mich die gesamte la familia, weil ich doch son dickes, niedliches Kerlchen bin. „Wen nennen die hier dick???“
Ein paar Tage später und einige Tomatenflecken von diversen Pizzen bzw. Pasta-Gerichten mehr (ich lag bei denen auf dem Küchentisch) fand ich eine neue Bleibe am Meer. „Ach jaaaaa, eine Seereise“ hoffte ich. Gedacht – passiert fand ich ein trockenes Plätzchen in einem Seesack. Ich war gespannt, wie ein Flitzebogen, wo ich wohl landen würde.
So muss sich ein Weihnachtsgeschenk in den Händen eines Kindes fühlen. Hin und her geschaukelt, alles duster und dann….. „Oh mein Gott!“ Mich hat ein Mann rausgeholt, der hat ne ganz andere Hautfarbe als mein Owner. Und die Sprache…“jambo…????“ Ich bekam richtig Muffensausen, denn als ich mich umsah, war ich in einer dunklen Hütte und hörte Ziegen. Ich war nur ganz kurz dort. Ein „matwana“ brachte mich in eine große Stadt. Dort verschwand ich im Handgepäck einer netten Dame. Sie war wohl ein wenig aufgeregt, denn mit ihren schweißnassen Fingern knautschte sie mich während des ganzen Fluges.
„Du ahnst es nicht. Bin ich im Himmel“ dachte ich. Rund um mich herum kleine Hamster in Rädern. Die rannten und rannten. Im Hintergrund hörte ich jemanden fluchen. „Na klar, es ist Sonntag und alle müssen ihre Funde loggen.“ Ich war im GC-Headquarter gelandet. Denen könnte ich jetzt was zu Missionen von TBs erzählen, die mal eben so garnicht funktionieren. Ok, ein wenig nördlicher war es ja schon wieder geworden. Jetzt ein wenig mehr östlich….
Verdammt, können die nicht lesen! Ich sollte nach Norden. Nicht so weit östlich. Und Reis? Ne, ne ne der klebte in meinem Bart. Und komische Sitten haben die hier. Essen mit Stäbchen. Aber meine Bleibe hat mir gut gefallen. Dort war den ganzen Tag viel Trubel. Morgens wurde geturnt. In einem Park. Ich machte mir schon Sorgen, dass ich aus der Tasche plumpsen würde. Wer weiss denn schon, was die unter „Kranich“ als Turnübung verstehen. Da mache ich mal lieber den Klammeraffen.
Ich verweilte nicht lange im Osten. Es sollte weiter gehen. Die Zeit arbeitete schliesslich gegen die Mission meines Owners. Ich hatte Glück…
An meinem neuen Aufenthaltsort lag Schnee. „Yeah“, geschafft“, dachte ich. Doch komisch, seit wann riecht es am Nordpol so nach Wodka? Och nö, haben die mich auf Ihrem Event durch die Gegend geschmissen. Fast hätte ich gekotzt. Aber was dann kam…
Ich bin nun verheiratet ;))))))
Ein Cacher, der Listings liest und sich Gedanken macht! Nun war ich nicht mehr allein. Ein Engel wurde mir zur Seite gestellt. Nikki ist wunderschön. Ich verliebte mich auf der Stelle. Mir war es mittlerweile sogar egal, wo die Reise hinging. Wir reisten zu zweit.
Und was für ein Ziel in den Flitterwochen? Ich helfe euch auf die Sprünge. Sommer, Sonne, Palmen und ich bekam ein Baströckchen. Doch bevor wir einen Tauchkurs machen konnten, ging die Reise weiter. Beim einem nächsten Stop konnte ich „Ayers Rock“ aufschnappen.
Bitte lieber Gott mach das es weitergeht. Hier hüpfen seit Wochen nur Kängurus rum. Nix passiert, außer das mein holder Engel zum nervenden Flattervogel wird. Bart liegt unordentlich, Wams so zerknautscht, bin ihr zu muffelig…. Baby was soll ich sagen, wenn es dir nicht passt …
Seit gestern bin ich wieder „on the road“. Mein holdes Engelein verschwand in einer Kindertasche und ich lag wieder im Handgepäck. Der Flug dauerte laaaange. Genug Zeit für eine Zwischenbilanz. Viel gesehen, x Wünsche für den Herren der Geschenke und Rentiere, noch 1 Woche bis Weihnachten. Ich verzweifelte. Das konnte jetzt bestimmt nix mehr werden.
Am Flughafen wurde ich einem kleinen Mädchen gezeigt. Dieses bestaunte mich und sagte „Papi lass uns ihm helfen, seine Mission zu erfüllen!“
Heute ist Heilig Abend und was soll ich sagen via UPS bin ich nach Norden gesand worden. Und zwar zum Postamt des Nikolaus in Grönland.
Eure Wünsche habe ich brav abgeliefert. Sollte ich etwas vergessen haben… schreibt einfach einen Kommentar.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein tolles Weihnachtsfest. Mögen sich eure Wünsche erfüllen.

LCL – Location: Die gehört mir!

Die Welt ist voller Filmdosen. Stetig erhöht sich ihre Zahl. Leider steigen die Möglichkeiten von (guten) Location nicht im selben Maße, sondern hier verhält es sich eher umgekehrt. Aber ich will an dieser Stelle nicht über den Mülleimer bzw. die Regenrinne als Ort der cachenden Glückseligkeit nachdenken. Hier soll es vielmehr um die wirklich spannenden Örtlichkeiten gehen. Parks, Sehenswürdigkeiten, Wälder, etc. die wir alle so schätzen. Leider liegt an solchen Orten fast immer auch schon eine Dose. Für den Fall der Fälle, meint eine unbedoste tolle Stelle, können vielleicht folgende mehr oder weniger aufwendige Aktionen helfen.

1. Einen Platzhalter legen: TicTac-Dose ausschütten, Kassenbon rein und unter einen Stein, Stock oder gar ins Gebüsch bzw. Astloch quetscht.
2. Die Location für andere unattraktiv machen: Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Müll, Glasscherben, Dornen, Hundekot u.ä. sorgen für den Ih-bah-Effekt. Blöd nur, dass man den ganzen Krempel später selber entsorgen muss. Obwohl…. Wie wäre es mit dem Modell „Zwei-Fliegen-mit-einer-Klappe!“ Ein CITO (cache in trash out) und anschließende Bedosung.
3. Mein Freund der Blockwart. Diese Methode ist besonders in urbanen Gegenden hilfreich. Man sucht sich einen aufmerksamen Nachbarn, dem man steckt, dass sich in unmittelbarer Nähe seiner Behausung die lokale Drogenszene breit machen will. Hier sei Aufmerksamkeit und Aktionismus gefragt, um dies zu verhindern.

Diese drei kleinen Möglichkeiten sollen nur ein Anfang sein. In dem Sinne bin ich gespannt, was Euch noch alles einfällt.

Manche können es halt

Oft kann man in Blogs über den allgemeinen Verfall von Tradis am Wegesrand lesen. Lieblos hingeworfen, unterirdische Locations, Anwohner und Naturunverträglich.
Das es auch anders geht, durfte ich heute erleben. Auf der Cacherkarte standen Dosen von kloetzchenbildung. Es sollten ein paar am Postdamm in Gütersloh sein.
Ohne groß spoilern zu wollen, liegt jede Dose naturverträglich und ist ein handwerkliches Unikat. Das Team hat sich hier Mühe gemacht. Ich bedanke mich auf diesem Wege für die tollen Tradis am Wegesrand, die meine Mittagspause erhellt haben. Macht weiter so!

Sind sie nicht alle … reloaded?

Pling – eine Benachrichtigungsmail. Neue Dose „xyz reloaded“ Ein Blick auf die Karte zeigt mir, dass ich an der Location schon mal war.
Was heisst das eigentlich dieses „reloaded“?
Eine Dose der gleichen Machart an die gleiche Stelle legen? Das gleiche Erdloch?
Erinnerung an eine Dose, die hier mal lag (und im günstigsten Fall toll war)?

Warum bleibt dann nicht einfach das Vorgängermodell und ich adoptiere? Bin ich so einfallslos, dass ich nachahme?
Wenn ich „reloaded“ lese, habe ich fast schon keine Lust mehr diese Dose zu suchen. Und das liegt nicht an gleicher Location, denn wenn sie mir gefällt, komme ich gern wieder. Und in gewisser Weise sind interessante Örtlichkeiten immer bedost. Manche schon zum x-ten mal.
Also: Spart Euch das „reloaded“ und macht selbst.

Der Schmunzler zum Schluss: Stellt euch vor jemand legt „Germany’s first – reloaded“

Hoffnungsvoll

Freudig kann ich euch heute berichten, das mein TB „Cacher’s last hope“ endlich wieder reist. Ich bedanke mich bei 6foot3 für den guten Tipp und bei Lurchi16 für den kollegialen Anschubser.
Mein Dank geht selbstverständlich auch an Euch, meine Lieben, für die netten Kondolenz-Notes.

Und die Moral von der Geschicht?
Gib die Hoffnung so schnell auf nicht.