Im Falle von Dings

Unvorstellbar, wir haben November und ich sitze im Pulli in der Sonne. Eines ist jedoch gewiss: Irgendwann kommt der Winter. In Twitterkreisen sprechen wir gern über Dings und meinen Schnee damit.
Mit dem Dings beginnt eine harte Zeit für uns Cacher, weil viele Dosen dann nicht findbar sind. Owner sollten überprüfen, ob sie ggfs. ihre Dosen winterfest machen bzw. disablen.

Doch was ist suchbar bei Schnee? Auf das Pictogramm „schneetauglich“ verlasse ich mich nur bedingt. In den letzten Jahre waren so einige Ergebnisse dieser Kategorie nicht suchbar. Wie auch? Am Boden liegend bei Tiefschnee ist definitiv nicht schneetauglich.

Ich schaue mir immer die letzten Logs an. So weiß ich, was mich erwartet. Eine gute Idee in meiner Homezone ist die beginnende Cacheserien „Dem Dings zum Trotz“ von den Sonnentatzen.
Am letzten Wochenende bin ich über den ersten Dings-Cache gestolpert. Er ist definitiv bei Schnee such- und findbar. So hebe ich mir die Nummer zwei für die schlechte Jahreszeit auf und hoffe, dass noch weitere Dosen dem Dings trotzen werden. Weiter so liebe Sonnentatzen. Ich hoffe, der Idee schließen sich Kolleginnen und Kollegen an.

Ersatzdosen für der Ernstfall

Meine Inspirationsquelle Twitter ist schuld, dass ich auf so saudumme Gedanken komme. Oder liegt es an dem kniehohen Schnee draussen? Egal! Vielleicht bringt es Euch das Lesen ein wenig Kurzweil, so wie mir das Schreiben.

Der Klassiker und zugleich das Nilpferd unter den Ersatzdosen ist die Mülltonne. Unter dem Deckel befindet sich das Logbuch via altem Kaugummi angepeppt. In Rietberg gibt es dann sogar ne supermegariesen Fitnessrunde. Beeilt euch, denn an Donnerstagen ist es supertricky die Finaldose vor der Stadtreinigung zu finden.

Die schwierige Dose ist ein Micro als Schneeball. Das ist bei den heutigen Witterungsverhältnissen ein T5er.

Der bewegliche Cache ist eine nette Variante, die kollegiale Not gegenseitig mindert und Vernetzung fördert. Hierzu wird in jedem Cachemobil ein Logbuch deponiert. Zusätzlich wird das Cachemobil mittels Aufkleber makiert. Positiv ist, dass man Stausteherei zum Cache-to-go-Event machen kann. Wahlweise darf der Kofferraum entrümpelt, ich meine als Tradeware mitgenutzt, werden.

Zum Thema falsche Spuren legen kann ich nur sagen „Do not eat yellow snow!“

Die sichere Variante: Schilder bedosen, denn sie haben die richtige und schneesichere Höhe. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass es sich um ein dem Wetter angemessenes Schild handelt, also höchstens 30 km/h.

Der Schneeschiebeflashmob: Dieser findet an wechselnden Locations statt. Da ich ein Patent auf diesen Eventzweig angemeldet habe, können Location-Bewerbungen mit einer kleinen Spende bei mir eingereicht werden.

Jetzt bin mal gespannt, was Euch kreativen Geistern noch so alles einfällt.