Hurra, ich bin …

… endlich vierstellig!!!

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Meine Nummer 1000 war ein Kondolenzbesuch in Cachermanier.
Nach fast zweieinhalb Jahren begeistert mich dieses Hobby noch immer. Freue mich auf die vielen schönen Dosen, die noch kommen mögen.

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Mal eben so … Rastplatzdosen

Es ist Samstag und ich bin auf dem Weg nach Potsdam. Ganz viele Dosen liegen ungesucht links und rechts neben mir in der Landschaft. Wie gern würde ich von der Autobahn abfahren, um mir eines dieser Döschen zu pflücken. Leider wird das nix, denn ich bin nicht allein unterwegs.
Meine Verwandtschaft im Auto weiss von meinem Hobby. Irgendwann erbarmt sich meine Cousine und fragt, ob ich schon ne Dose in Sachsen-Anhalt gefunden hätte. Ich verneine. Dann meint die Besatzung, dies könne ich ja ändern. Ich könne doch mal schauen, ob hier an der Raststätte was wäre. Und…. 127 Meter bis zur nächsten Dose. Toll. Noch toller, weil D1 und T1. Optitmal bei kleinem Zeitfenster und feinem Zwirn.
Binnen Minuten konnten wir uns ein wenig die Beine vertreten und ich einen Länderpunkt klarmachen. Es muss nicht immer aufwendig sein, um mich glücklich zu machen. Manchmal reicht auch einfach ne Dose an der Leitplanke.

Und wer sich nun fragt, ob ich in Brandenburg (Potsdam liegt ja schließlich in diesem Bundesland) einen Fund verbuchen konnte… sicher! Ein kleiner Verdauungsspaziergang reichte aus.

Vollbracht – Mission Doppelnull

Hach, wer hätte das gedacht?
Heute wurd die 800 vollgemacht.

Und da ich keine „Drecksdose“ wollte und ein Naturfan bin, ist es ein Earthcache geworden. Kombiniert mit einem Multi haben Luna und ich beides sehr genossen.

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Neben den Emsquellen, vor denen ich stehe, reizt mich in dieser Gegend die wunderschöne Heidelandschaft.

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Nach zwei Funden und vielen Bildern im Kopf, sind wir zufrieden nach Hause. Zwischenzeitlich war ich versucht, weitere Dosen zu suchen. Aber Menge ist nicht alles. Ich hab was ich wollte: Entspannung, Bewegung, frische Luft, 800 Funde und 50 selbstgelegte Caches.
Und…

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Luna hatte viel Spaß!

P.S.: Wer sich wundert, warum mein Zähler noch auf 799 steht … Ich warte auf die Logfreigabe 😉

Wichtig popichtig oder nichtig – was ist richtig?

Das Leben ist ein Sammelsurium von Zahlen. Hausnummern, Geburtstagen, Telefonnummern, PLZ. Wenn wir über etwas Details wissen möchten fragen wir.
Wieviel PS? Wie groß? Wie schwer? Wie teuer? Wie weit? Alles wird in Zahlen gefasst. Noten, IQ, BMI, Din…
Haben wir besagte Zahl, kann kategorisiert werden. Gut, klein, klug, wertlos, hoch, tief, breit, schnell, geschickt, usw.

Das ganze macht um uns Cacher keinen Bogen. Nein, denn Gott sei Dank und zum Teufel haben wir die Statistik und die Matrix!
Ein Blick in selbige sagt oft mehr als tausend Worte. Der vermeintlich Unsportliche, wächst über sich hinaus, weil er im Profil nen T5er hat. Menschen, die oftmals nur einsilbige Worte benutzen, lösen die schwersten Mysteries, bei denen man um x Ecken denken muss. Der ach so sportliche Kollege enttarnt sich durch Sofa-Virtuals und biedere, brave Kolleginnen bzw. Kollegen rocken die Szene mittels Flashmobs.
Und überhaupt ist es unerlässlich möglichst viele Finds zu haben, denn ab 2000 gibt es den goldenen Hamsterkäfig und wer jeden Tag x Funde hat, wird der Matrix-Killer.

Ich lese dies in den unterschiedlichen Netzwerken. Mache mir dazu Gedanken. Diese hier: Ganz entziehen, kann ich mich der Statistikhascherrei nicht. Ich gestehe: Ich bin stolz auf die Anzahl meiner Finds. Allerdings nur in Hunderterschritten. Wenn ich nulle, freue ich mich. Alles andere ist mir Latte. Ein T5 macht keinen Sportler und ein D5 keinen Einstein und weil ich jeden Tag was in einer Tabelle stehen hab, bringt mich persönlich nicht nach vorn. Da wären mir andere Zahlen wichtiger.
Was ist nun richtig? Leitplankendosen damit ich jeden Tag ein Kreuz machen kann? Oder doch lieber ein mal in der Woche einen schönen Multi?
Den Stellenwert von Zahlen – Das genau entscheidet jeder selbst! Und das ist auch gut so!