Er schwimmt und schwimmt und schwimmt…

Das mit den trackables ist so ein richtiges Glücksspiel. Da gibt es mehrere Kategorien, in die ein TB geraten kann:

Der Nesthocker:

Er wird in einen Cache gelegt und liegt dort zum Grünspan ansetzen. Warum? Manchmal liegt es an der Beschaffenheit des TBs. Klar, wer will schon kiloschwere, riesengroße Dinge von A nach B transportieren. Richtig, das sind die wenigsten. Manchmal wandern solche Ungetüme durch die Eventgeschichte. Wer es als Owner selbst mal erlebt hat, weiß, wie gerne man solche Sachen anderen aufschwatzt, als sei es das Ei des Kolumbus.

Der Rohrkrepierer:

Er wird vom Owner stolz auf die Reise geschickt und seit dem nimmer mehr gesehen, da der Rohrkrepierer eigentlich nur eine Reise macht. Er wechselt die Kategorie und wird zum…

Der Looser:

Ja, eine wirklich hundsmieserabele Kategorie. Hier wandert der TB in fremde Taschen, Schubladen, Spielkisten, Mülleimer u.a. Wenn er ganz viel Glück hat, wird er per Zufall wiederentdeckt und darf seiner wieder  Bestimmung folgen.

Der Flitzer:

Viele Meilen, viele Hände und alles mit Tempo. Stress pur 😉

Der Dauerbrenner (die Milchkuh, aus der Marketingbranche geklaut):

Die wohl glücklichste Kategorie, denn ein TB dieser Art reist und reist und reist. Manchmal pausiert er für ein paar Wochen, jedoch verfolgt er stetig seinen Weg um den Globus. Mal von Ost nach West, mal von Süd nach Nord.

Habe ich eine Kategorie vergessen??? 

Heute freue ich mich, denn ich habe eine Michkuh, über die ich mich besonders glücklich bin. Es handelt sich um den TB, den ich extra für meinen Sohn auf die Reise geschickt habe. Da mein Sohn immer im internen Familienranking vorne sein wollte (und dies auch eindeutig ist) freue ich mich besonders, dass dieser keine pinke Delphin von Gewässer zu Gewässer reist. Und das schon sein fast 7 Jahren. Schwimm weiter du Milchkuh!

Bye bye 

Manchmal stehen alle Zeichen auf Veränderung. Und das ist auch gut so, denn daraus entsteht Neues. Ich habe mich entschlossen mich zweimal zu verabschieden:

Seit Mai 2011 begleitete sie mich. Nun habe ich mich getrennt…von meiner „Else“ (D8WZV5). Meinem Quad, dass mir bei vielen Dosen-Such-Touren den Weg bereitet hat. Ich habe viele tolle Fahrten auf ihr genießen dürfen. Sie hat es immer geschafft, mir ein Lächeln zu entlocken. Vielen Dank und bye bye meine Liebe!

Verabschieden möchte ich mich ebenfalls aus der Ownerschaft des Quartalscachers. Seit Januar 2011 suchte ich zunächst mit Landune, später mit hennes1389 Locations aus, um sich mit anderen Cachern eine schöne Zeit zu verbringen. Ich durfte viele Kolleginnen und Kollegen zum Fachsimplen, lecker Essen und Lachen begrüßen. Es war immer eine tolle Zeit mit Euch. Ob es einen nächsten Quartalscacher geben wird, entscheidet nun hennes1389 allein. Ich kann mich nur sowohl bei Ladune, als auch bei hennes1389 für eine gute Zeit der Co-Ownerschaft bedanken.

Bleibt eine Frage: Warum macht sie das, die Frau Schatz? 

  1. Für Else kommt ein Nachfolger. Mehr wird noch nicht verraten 😉
  2. Zeit ist ein kostbares Gut, über das ich, wenn es mir möglich ist, frei entscheiden möchte. Besonders am Wochenende. Hier bin ich mittlerweile durch Weiterbildung und Referententätigkeit sehr eingeschränkt. Nicht noch mehr feste Termine.

Nun schaue ich nach vorne – auf das was kommen wird und werde Euch auf dem Laufenden halten.

Wie kommt ein Delphin nach Kathmandu?

Dinge gibt es…
Seit neustem ist der TB meines Sohnes im Familienranking ganz nach vorn gerutscht. Laut log befindet er sich knapp 4200 Meilen von daheim entfernt. Ich lese nochmal, klicke das listing an und muss breit grinsen.
Wahnsinn, da ist dieses kleine, pinke Fischchen bis nach Nepal gereist. An einen Ort, den ich niemals niemals nie erreichen werde. Zumindest kann ich nun behaupten, dass ein Exteil meines Hausstandes bzw. des Spielbestandes meines Sohnes es sich dort in einem Office gemütlich macht, bestaunen lässt und zu einem anderen aufregenden Ort mitgenommen wird. Vielleicht nach… ich lasse mich mal überraschen.

Die seltsame Reise einer Hasen-Coin …

… es war einmal … so beginnen meist Märchen.
Nur ist dies kein Märchen, nein, das ist eine wahre Geschichte.

Vor nicht allzu langer Zeit kaufte eine Cacherin aus Paderborn eine drei Hasencoin.
Ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin aus Hamburg, ebenfalls Cacherin.
Da die beiden so öfter in Paderborn auf Dose suche waren sollte das das passende Geschenk sein.

Die Coin schön verpackt ein paar Kleinigkeiten, dazu noch eine Karte, fertig war die Überraschung. Nur noch schnell zur Post, so konnte das Packet samt Coin nach Hamburg versendet werden.

Tage vergingen, endlich, der Geburtstag, ein Anruf in Hamburg war etwas enttäuschent, kein Wort zum Packet, nichts über die Hasencoin? Komisch?

War die “Schneckenpost” so langsam??

Eine Woche später, man …. äh … Frau telefoniert, kein Packet angekommen?
Verschwunden? Geklaut? Wech?
Konnte das wirklich sein? Kaum zu glauben, aber die Coin blieb verschwunden.

….ein Jahr später…
Email aus Hamburg:
Treff mich gleich mit einem befreundeten Cacher, er hat in Berlin auf einem Flohmarkt eine Hasencoin gekauft, klasse oder?

In Paderborn dachte sich die Cacherfreundin, verrückt wenn das DIE Coin wäre.
So schickte man eine Mail zurück :
…. sag mal ist die Coin aktiviert ? Wie lautet die Nummer? Hier das war die Nummer deiner Coin.

Beide dachten sich nichts dabei, wäre ja verrückt.

War das nun Zufall oder höhere Gewalt? Wer weiß das schon …
…. Fakt ist allerdings die Nummer passte.
Die Coin vom Flohmarkt aus Berlin war die Coin die nie im Hamburg ankam.

Die Coin liegt jetzt im Schrank in Hamburg und darf dort bewundert werden.

Märchen werden also doch wahr … manchmal …. und wenn man fest daran glaubt.

Mein Dank geht an Kleine Hexe Lilly für diese schöne Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Going North – oder eine Weihnachtsgeschichte auf TB

Es gibt viele Geschichten rund um Weihnachten. Mal aus der Sicht eines kleinen Waisenkindes oder nach dem Gusto von Mäusen, Enten oder gar Hunden. Warum nicht auch mal was aus dem Leben eines TBs?

Mein Name ist Klaus. Ich bin eine kleine Kuscheltierfigur mit Anhängsel. Nein, ich habe keine Partnerin. Schön wäre es. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich Euch von meiner Mission „Going North“ erzählen. Mein Owner hat aufgrund meiner Ähnlichkeit mit dem großen, bärtigen Mann mich bei GC mit einer Aufgabe betraut. Ich soll um die Welt reisen und soweit es möglich ist nach Norden. Idealerweise zum Nordpol. Die Wünsche an meinen Namensparton nehme ich via note im Gepäck mit. So dermaßen wichtig legte mich mein Owner in ein TB-Hotel. Abreisefreudig gammelte ich drei Wochen drin, weil die Dose disabled war. In dieser Zeit konnte ich mir tausend unflätige Ausdrücke rund um meinen Owner, disabled und mein Schicksal ausdenken. Ich wollte doch unbedingt los…
Im Dunkeln wurde ich aus meinem Dornröschenschlaf gerissen. Abmarsch in die Tasche eines Truckers. „Bingo!“, dachte ich. Bis mir auffiel, dass der Kollege nur italienisch sprach ähm fluchte. Es ging ihm nicht schnell genug in die Heimat. Eines konnte ich der Sache abgewinnen. Mein „Fluchrepertoire“ erweiterte sich ins Bilinguale. Außerdem begapschte mich die gesamte la familia, weil ich doch son dickes, niedliches Kerlchen bin. „Wen nennen die hier dick???“
Ein paar Tage später und einige Tomatenflecken von diversen Pizzen bzw. Pasta-Gerichten mehr (ich lag bei denen auf dem Küchentisch) fand ich eine neue Bleibe am Meer. „Ach jaaaaa, eine Seereise“ hoffte ich. Gedacht – passiert fand ich ein trockenes Plätzchen in einem Seesack. Ich war gespannt, wie ein Flitzebogen, wo ich wohl landen würde.
So muss sich ein Weihnachtsgeschenk in den Händen eines Kindes fühlen. Hin und her geschaukelt, alles duster und dann….. „Oh mein Gott!“ Mich hat ein Mann rausgeholt, der hat ne ganz andere Hautfarbe als mein Owner. Und die Sprache…“jambo…????“ Ich bekam richtig Muffensausen, denn als ich mich umsah, war ich in einer dunklen Hütte und hörte Ziegen. Ich war nur ganz kurz dort. Ein „matwana“ brachte mich in eine große Stadt. Dort verschwand ich im Handgepäck einer netten Dame. Sie war wohl ein wenig aufgeregt, denn mit ihren schweißnassen Fingern knautschte sie mich während des ganzen Fluges.
„Du ahnst es nicht. Bin ich im Himmel“ dachte ich. Rund um mich herum kleine Hamster in Rädern. Die rannten und rannten. Im Hintergrund hörte ich jemanden fluchen. „Na klar, es ist Sonntag und alle müssen ihre Funde loggen.“ Ich war im GC-Headquarter gelandet. Denen könnte ich jetzt was zu Missionen von TBs erzählen, die mal eben so garnicht funktionieren. Ok, ein wenig nördlicher war es ja schon wieder geworden. Jetzt ein wenig mehr östlich….
Verdammt, können die nicht lesen! Ich sollte nach Norden. Nicht so weit östlich. Und Reis? Ne, ne ne der klebte in meinem Bart. Und komische Sitten haben die hier. Essen mit Stäbchen. Aber meine Bleibe hat mir gut gefallen. Dort war den ganzen Tag viel Trubel. Morgens wurde geturnt. In einem Park. Ich machte mir schon Sorgen, dass ich aus der Tasche plumpsen würde. Wer weiss denn schon, was die unter „Kranich“ als Turnübung verstehen. Da mache ich mal lieber den Klammeraffen.
Ich verweilte nicht lange im Osten. Es sollte weiter gehen. Die Zeit arbeitete schliesslich gegen die Mission meines Owners. Ich hatte Glück…
An meinem neuen Aufenthaltsort lag Schnee. „Yeah“, geschafft“, dachte ich. Doch komisch, seit wann riecht es am Nordpol so nach Wodka? Och nö, haben die mich auf Ihrem Event durch die Gegend geschmissen. Fast hätte ich gekotzt. Aber was dann kam…
Ich bin nun verheiratet ;))))))
Ein Cacher, der Listings liest und sich Gedanken macht! Nun war ich nicht mehr allein. Ein Engel wurde mir zur Seite gestellt. Nikki ist wunderschön. Ich verliebte mich auf der Stelle. Mir war es mittlerweile sogar egal, wo die Reise hinging. Wir reisten zu zweit.
Und was für ein Ziel in den Flitterwochen? Ich helfe euch auf die Sprünge. Sommer, Sonne, Palmen und ich bekam ein Baströckchen. Doch bevor wir einen Tauchkurs machen konnten, ging die Reise weiter. Beim einem nächsten Stop konnte ich „Ayers Rock“ aufschnappen.
Bitte lieber Gott mach das es weitergeht. Hier hüpfen seit Wochen nur Kängurus rum. Nix passiert, außer das mein holder Engel zum nervenden Flattervogel wird. Bart liegt unordentlich, Wams so zerknautscht, bin ihr zu muffelig…. Baby was soll ich sagen, wenn es dir nicht passt …
Seit gestern bin ich wieder „on the road“. Mein holdes Engelein verschwand in einer Kindertasche und ich lag wieder im Handgepäck. Der Flug dauerte laaaange. Genug Zeit für eine Zwischenbilanz. Viel gesehen, x Wünsche für den Herren der Geschenke und Rentiere, noch 1 Woche bis Weihnachten. Ich verzweifelte. Das konnte jetzt bestimmt nix mehr werden.
Am Flughafen wurde ich einem kleinen Mädchen gezeigt. Dieses bestaunte mich und sagte „Papi lass uns ihm helfen, seine Mission zu erfüllen!“
Heute ist Heilig Abend und was soll ich sagen via UPS bin ich nach Norden gesand worden. Und zwar zum Postamt des Nikolaus in Grönland.
Eure Wünsche habe ich brav abgeliefert. Sollte ich etwas vergessen haben… schreibt einfach einen Kommentar.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein tolles Weihnachtsfest. Mögen sich eure Wünsche erfüllen.

Hoffnungsvoll

Freudig kann ich euch heute berichten, das mein TB „Cacher’s last hope“ endlich wieder reist. Ich bedanke mich bei 6foot3 für den guten Tipp und bei Lurchi16 für den kollegialen Anschubser.
Mein Dank geht selbstverständlich auch an Euch, meine Lieben, für die netten Kondolenz-Notes.

Und die Moral von der Geschicht?
Gib die Hoffnung so schnell auf nicht.