GPS – Gerenne praucht Sinn

Vor einiger Zeit habe ich über die Mister X-App berichtet. heute hatte ich endlich Gelegenheit, diese mit ein paar Kollegen auszuprobieren.

Mit 9 Leuten und 7 smartphones ausgestattet standen wir in den Startlöchern. Hochmotiviert starteten wir die App. Nach ein paar Minuten verteilten sich die Teilnehmer quer über den Parkplatz und man hörte „Ich seh dich!“ oder „Jetzt ist K. weg!“ oder „Ich werde nicht gefunden!“ oder „Mist, keine Internetverbindung!“

Mein iphone war z.B. nicht in der Lage, mich zu orten. Doof, weil Grundvoraussetzung. Nun hatten wir Geräte, die wacker piepsten und andere schwiegen sich nen Wolf. Schließlich konnten wir in den Spielmodus übergehen und ließen die nicht ortungswilligen smartphones (sowohl apple als auch android) in die Taschen verschwinden. Unsere Mister ähm Misses X (es waren 2) rannten los. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass dieses Duo nicht Mister X war, weil Eingabefehler, egal!. Also zurückpfeifen und das Ganze von vorn.

Ich entschied mich, in die Rolle der Gejagten zu schlüpfen. Zusammen mit einer Kollegin hatten wir 3 Minuten Vorsprung, bis wir zum ersten mal auf der Karte sichtbar wurden. Links rechts,rechts, links und wieder links und schon hatten wir einen guten Vorsprung. Die Gadget wie Zeitdehner musste probiert werden. Nach dem zweiten Sichtbarwerden setzten wir den Zeitdehner ein. Somit verlängerte sich das Intervall bis zur nächsten Standortbestimmung. Auf der Karte blitzen weitere Gadget zum Einsammeln auf. Einen davon sackten wir ein. Blöd war, das Gadget lag auf einer Straße und meine Kollegin wäre ohne mein Aufpassen überfahren worden (ok, ich übertreibe, aber nur ein wenig).

Wir hätte noch diverse andere Fiesigkeiten einsetzen können, um unsere Verfolger zu narren, doch zickerte ihnen die Zeit davon. Nach 30 Minuten war der Sieg unser.

Mein Fazit: Die Tücken der Technik sind nicht zu unterschätzen. Das Spielintervall war zu kurz. Die Verfolger wünschten sich eine Sichtbarkeit alle 2 Minuten. Man muss nicht unbedingt die ganze Zeit rennen. Und fiese Hämefotos an die Verfolger werden so beantwortet…

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Ich hatte viel Spaß!

iPad-Cacher

Regen und einiges an Terminen. Eigentlich war ich auf Cachen nicht eingestellt. Gute Klamotten an, weil Bankbesuch. GPS daheim fahre ich so durch die Gegend und dachte mir: Einmal abbiegen und Du bist an einer Dose.

Da ich nur das iPad mit dem App von geocaching.com dabei hatte, sollte es seine Tauglichkeit erneut unter Beweis stellen.
Wegen der Handlichkeit und dem Wetter blieb das iPad vor Ort dann im Auto. Die Entfernungsangabe sagte 44 Meter bei einer Genauigkeit von 3 Metern. Ein Blick und ich wusste wo ich hin musste. Klar, drei Bäume am Feldrand schränken die Möglichkeiten drastisch ein. Somit war die erste Dose schnell gefunden. Geloggt wurde nicht vor Ort, denn dafür nehme ich mir gern Zeit.

Da der erste Cache so gut geklappt hatte, ging es weiter zum nächsten. Hier konnte ich bis auf drei Meter ran, allerdings war das Terrain für mein heutiges Outfit nix (wenn dann eher nach dem Termin). Grob umgeschaut, nix gefunden und weiter.

Auf der Rückfahrt hatte ich noch zwei Tradis liegen. Nummer drei war bei einer Entfernung von 18 Metern Radiussuche (an einer Straßenkreuzung mit überschaubaren Möglichkeiten) gut zu bewältigen. Nummer vier war ein Anhalten, Aussteigen, Loggen und Weiterfahren. Hier hätte man eigentlich bei Ortskenntnis kein GPS gebraucht.

Mein Fazit:
Für die von mir gewählten Dosen, war das iPad in den Koos sehr genau und absolut ausreichend.
Allerdings handelte es sich um Caches mit niedriger D-Wertung und alle lagen in unmittelbarer Straßennähe. Für weite Wanderungen und schwierigeres Gelände würde ich das iPad nicht benutzen.
Optimal ist ein kurzes sondieren, wie z.B. In der Stadt und dann eine Inaugenscheinnahme von potentiellen Loactions. Stellenweise wird dadurch die D-Wertung erhöht, allerdings auch das Einschätzen von Entfernungen und möglichen Verstecke erweitert.
Kurz: ein Notfall aber kein Ersatz für mein Garminchen (Oregon 300)

iPad-Outdor-Test a la meinschatz71

Heute hatte ich ein wenig Luft in meinem Terminkalender. Was tun? Cachen! Leider hatte ich meine Bauchtasche (mit sämtlichem Geotool) nicht dabei. Dafür aber das iPad. Na gut, dann mal testen.
Das entsprechende App von geocaching.com ist schon einige Zeit ungenutzt auf dem Gerät. Halbherzig hatte ich es mir angeschaut. Das Bestimmen der aktuellen Position und die Cacheauswahl via Liste sind übersichtlich. Nachteilig ist das nur 10 Caches in der Umgebung angezeigt werden. Wenn ich mehr möchte, muss ich sie mir anfordern. Fahre ich durch die Gegend, muss ich ständig meine Postion neu suchen lassen, um weitere Caches angezeigt zu bekommen. Vielleicht ist das ein Einstellungsproblem meinerseits. Beim nächsten Mal muss ich dafür mehr Zeit investieren. Für heute war es egal, denn ich suchte bewusst D1-Tradis (und da ich bürofein bleiben wollte auch T1). Ich hatte beschlossen das iPad nicht in die Hand zu nehmen, so bin ich dann ganz nah mit dem Auto ran (bei meiner Auswahl ging das) und habe aus dem Auto die Lage angepeilt. Der Empfang lang bei einer Abweichung von 5 Metern, also ok. Von drei Tradis habe ich einen gefunden. Ich will das jetzt mal nicht unbedingt auf die Technik schieben, sondern auf meine Blindheit und muggelreiche Locations. Zum genauen Nachmessen würde ich nach wie vor immer ein GPS bzw. iPhone empfehlen. Sollte ich in der Stadt unterwegs sein und ständig leicht an meine große Tasche kommen, könnte dies eine Suchmöglichkeit sein. Allerdings nicht die beste.
Mein Fazit: Zur Cacheauswah geeignet, zum Nachlesen und Loggen sicherlich auch (wenn man letzteres via mobilem Gerät machen möchte). Trotzdem werde ich weiterhin mit GPS losziehen. Ist praktischer!
Ausführliche Testbeschreibungen mit technischen Details und Finessen kann ich Euch hier leider nicht bieten, aber vielleicht kennt jemand nen entsprechenden Link. Vielen Dank!