Ich bin dann mal weg!

Allerdings nicht auf Wanderschaft oder Pilgerreise. Einmal im Jahr mache ich eine online-freie Zeit. Ab Freitag den 10.08. bis Sonntag den 19.08. ist es soweit. Dann bin ich weder per email, Twitter oder Facebook erreichbar. Gebloggt wird in dieser Zeit auch nicht. Ich wünsche Euch allen ein paar nette Tage (ohne mich).

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Hitchhiker and bedbreakfaster

Wie gut ist die Community der Geocacher? Was ist alles machbar?
Herr Schatz und ich sind in der Planung für eine Quadtour im Herbst. Ziel ist unklar und über die Schlafmöglichkeiten sind wir uns auch noch nicht einig. Da kam mir ein ganz doofer Gedanke: vielleicht machen wir einfach ne Twitter-Rundreise. Wer uns kennenlernen möchte, läd uns in seine homezone ein. Ich erzähle Herrn Schatz so oft von meiner tollen timeline und was die Community so alles auf die Beine stellt. Welche interessanten Menschen sich unter uns Cachern befinden und welch Kompetenzen in meinem Gefolge zu finden sind. Ich sag lapidar „Vielleicht ist ja ein Schlafplatz für uns zwei drin?“ Ist das unverschämt so zu denken? Und es hier aufzuschreiben? Wahrscheinlich schon, deshalb wird es wohl nur ein Gedankenspiel und Artikel bleiben. Trotzdem gefällt mir die Vorstellung von Cacher zu Cacher zu reisen.
Mal am Rande, der Gast ist in unserem Fall auch gern Gastgeber.

P.S.: Sagt es bitte nicht Herrn Schatz, der sonst wieder sagt „Hast Du das etwa in deinen Blog gesetzt?“ 😉

Der Jackpot nebenbei

Was tun, wenn die Akkus leer sind? Eneloops kaufen oder einen Kurztrip nach Holland. Herr und Frau Schatz entschieden sich für letzeres. In trauter Zweisamkeit (Ausnahme Cacherhund Luna) stand viel Bewegung auf dem Programm. Natürlich war das GPS mit 1000 Tradis gespickt. OK, das war ein bisschen viel für drei Tage, aber wer weiss, was kommt? Da will Frau Schatz lieber vorbereitet sein.
Ziel unserer Reise war das Kustcamp in Egmond aan zee. Die Sonne begrüßte uns, also ab in die Natur…

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Mit schmalem Gepäck ging es in die Duinen. Die erste lag mitten in Egmond. Wir kraxelten hoch und staunten rundum…
Der erste reale Länderpunkt in meinem Profil (die anderen sind virtuelle Jugendsünden, zu denen ich stehe).
Ein paar Meter weiter dann der Zugang in ein atemberaubendes Naturarreal. Den Duinenwächter konnten wir überlisten…

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Seine Kollegenkombo war glücklicherweise abgelenkt…

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Uns eröffnete sich eine wundervolle Landschaft…

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Nach ein paar Irrungen und Wirrungen von Frau Schatz (die T-Wertung wurde dabei mehr als verdoppelt) erreichten wir den ersehnten Tradi. Eine schöne Bastelarbeit…

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Danach wollten wir einen weiteren Tradi pflücken, verfransten uns ein bisschen und liefen an etwas vorbei, was mir sehr komisch vorkam. Stehengeblieben, am Kopf gekratzt, das könnte doch, umdrehen und genau in Augenschein genommen…. Und?
Es war das Final eines Multis, den wir aufgrund der Sprachbarriere wohl niemals gefunden hätten. Eine tolle Bastelarbeit, die das Cacherauge jedoch nicht Narren konnte.
Nach einigen Kilometern in der Natur wurden wir mit wirklich tollen Dosen belohnt. Seht selbst…

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Unser Fazit: Hier gibt es noch so viel zu suchen ähm zu sehen… Wir kommen wieder!

Wenn man…

… vor schönen Locations garnicht weiss, wo man zuerst nen Cache legen sollte, dann ist man im Norden von Rügen. Es fällt mir wirklich schwer, hier oben nix zu verstecken. Habe so einige beiendruckende Ecken gesehen. Kurz gesagt – das Ownerherz wird unruhig.

Warum eigentlich nicht? Bekannte habe ich hier einige, um im „Holiday-Homezone-Land“ nen Marker zu setzen. In der Diaspora. Der Region, wo ich nicht auf die 161-Meter-Abstandegel achten muss (ist Platz genug da). Nen Petling und ein Logbuch habe ich sogar dabei.  Das Listing ist im Kopf schon fertig. Wer also in Zukunft Rügen einen Besuch abstattet, kann „Frau Schatz geht auf Reisen“ suchen.

Ach ne, ich habe es mir überlegt. Wird nen Virtual und ganz ohne Punkt. Wer  weiss, wo ich mich befinde, kann ein Foto machen und es mir schicken.

Ich richte dann einen Ehrenplatz in der Galerie ein. Viel Spaß beim Suchen und Natur genießen!

Ich war nicht dabei… Lost in MV!

Kaum wieder daheim, lese ich mir nen Wolf. Tausend Emails (ok es waren nur fast 300) und Blogartikel. Zur Zeit domminiert thementechnisch die Rückschau des Megaevents „Lost in MV“. Hier kann ich nicht mitreden und versuche es auch garnicht.

Ich war soooo nah dran und trotzdem nicht dabei. Getreu dem Motto „Mein Hintern und sommerlicher Strand sind wie Magnetismus“ habe meine Urlaubszeit brutzelnd und Sandburgen bauend verbracht.
Aber was macht eine Cacherin auf Rügen? Ohne Technik (außer die Grundversorgung via Herrn Schatz)? Klar, das Hirn auf Reisen schicken und spontan im Geist einen eigenen Megaevent auf Rügen starten. Eine Cacheiade…

Zunächst werden Teams gebildet. Farblich geordnet: rot, blau, braun und weiss (sagte ich schon dass hier oben FKK angesagt ist???)
Team Rot oder auch das Hautkrebsteam ist ziemlich groß, aber leicht angeschlagen. Ebenfalls das Team Blau, die zwar noch zunächst fröhlich bei der Sache sind, aber zunehmend mit Ausfallerscheinungen zu kämpfen haben und merwürdige Strategien an den Tag legen. Und noch viel später – ich sage nur „Schädel“. Team Braun sind die Dauercamper, die es geschafft haben, trotz wenig bis gar keiner Sonne die Farbe von dunkler Beize anzunehmen (wenn da nicht im Einzelfall der Assitoaster mit im Spiel war?). Team Weiss sind die Newbies. Denen kann man so herrlich viel Quatsch erzählen und sagen „Das war hier schon immer so!“.
Zusätzlich gibt es noch ein Kinderteam. Die munteren Kleinen sind die Strandflöhe, die man kaum bis garnicht zusammen bekommt. Denen fallen viele lustige Streiche ein: Sandschmeißen, Zelte flachlegen, Stangen klauen …

Nun zu den Disziplinen:
1) Sandburgen-Cachen: Nicht jede Sandburg in diesem Strandabschnitt ist bestückt. Vorsicht ist bei den nicht-lieben kleinen Nichtmitspielern und deren Raubtier-Muggeleltern. Ich sage es Euch, die können verdammt gut und gezielt mit den Schaufeln schmeißen. Erhöht eindeutig die D-Wertung.

2) Such den Pömpel: Eine nette Disziplin im Wasser. Nix für Weicheier bei knapp 17 Grad. Eine Luftmatratze ist auf der Unterseite mit einem X markiert. Findet sie, und klaut den Pömpel. Team Braun kann hier mit jahrenlangen Kontakten zum DLRG punkten. Da könnte dann ganz schnell die rote Fahne (Schwimmen verboten) gehisst werden.

3) Volleyball-Cache: In das Netz eingewebt sind Hinweise. Ein einfaches Hinlatschen ist unmöglich, da die Felder ständig bespielt werden. Also – Antreten im gesamten Team und Einsatz zeigen!

4) Stangenmikado: Sucht die farbig markierten Windfangstangen und errechnet nach einer vorgegebenen Formel die letzte Variable. Kleiner Tipp: Es sind 5 Stangen im ganzen Strandabschnitt und sie sind ausnahmslos unter dem Stoff!

Wer jetzt noch nicht vomn Strandmob gelyncht wurde, der bekommt die Finalen Koos und darf zur Rezeption des Campingplatzes oder lässt sich weiter das Hirn in der Sonne verschrumpeln, wie Frau Schatz!

In dem Sinne…
Urlaub ist schön!

Nachholbedürfnis

Frau Schatz war nun 2 Wochen auf Rügen und aus der Communitiy abgetaucht.
Eine Zeit, die ich ohne mein geliebtes iPad verbrachte. Sie hat mir wirklich gut getan. Bin nun komplett geerdet.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Schreiben sehr vermisst habe. So sehr, dass ich auf Papier und Kugelschreiber umgestiegen bin. Will heissen, dass auf die Geschichtenenthaltsame Urlaubszeit ihr nun rückwirkend Urlaubserlebnisse und Gedanken rückwirkend serviert bekommt. Viel Spass mit den After-Holiday-Geschichten.